Staatsanwaltschaft: Kein Fremdverschulden

Absturz in Kaufunger Wald: Pilot war bei Bewusstsein

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Nieste/Staufenberg. Der am Karfreitag mit seinem Kleinflugzeug im Kaufunger Wald verunglückte Mann ist durch den Absturz ums Leben gekommen, bis zu dem Aufprall habe er noch gelebt.

Das habe die Obduktion ergeben, teilte Oberstaatsanwalt Andreas Buick am Montag auf HNA-Anfrage mit. „Es gibt keinen Anhaltspunkt für ein Fremdverschulden“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen.

Auch die Identität des Piloten stehe jetzt zweifelsfrei fest, es handele sich um einen 67-Jährigen aus dem Raum Erfurt, so Buick. Über die Ursache des tödlichen Unfalls könne er aber noch keine Aussage treffen, die Ermittlungen gingen weiter.

Die Untersuchungen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU, Braunschweig) vor Ort hatten ergeben, dass die einmotorige Propellermaschine vom Typ Piper 28 RT technisch intakt war. Der Pilot war von Kassel Airport gestartet, wo die Maschine gewartet worden war. Zielflughafen war Sömmerda in Thüringen.

Das völlig zerstörte Flugzeug wurde am vergangenen Mittwoch aus dem schwer zugänglichen Waldstück unweit der Passhöhe Umschwang abtransportiert, es wird verschrottet.

Die Suche nach dem Flugzeugwrack hatte mehrere Stunden gedauert, mehrere Hubschrauber waren daran beteiligt. (hog)

Flugzeugunglück bei Nieste: Die Absturzstelle im Wald

Bergung des Flugzeugwracks im Kaufunger Wald

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