Sanierung: 126.000 Euro für Kindergarten Nieste

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Wird in diesem Jahr saniert: Der Kindergarten Nieste bekommt in diesem Jahr neue Fenster, Außentüren und eine neue Küche. Rund 126 000 Euro wird das kosten. 

Nieste. Eines der größten Bauprojekte in Nieste in diesem Jahr ist die Sanierung des Kindergartens. Fenster, Außentüren und teils der Fußboden des Gebäudes sollen erneuert werden.

Auch eine neue Küche wird eingebaut. Rund 126.000 Euro soll das insgesamt kosten, die Gemeinde muss zehn Prozent davon selbst beisteuern.

Edgar Paul

Sobald die Ausschreibungen durch sind, könne es losgehen, sagt Niestes Bürgermeister Edgar Paul (SPD). Bei laufendem Betrieb sollen die Arbeiten möglichst gemacht werden. Dafür müssen die 99 Kinder im damit voll besetzten Kindergarten dann wohl zeitweise näher zusammenrücken. Im Zweifel sei es auch möglich, dass ins Dorfgemeinschaftshaus ausgewichen werde, sagt Paul. Den Mitgliedern der politischen Ausschüsse erklärte Paul gestern Abend vor Ort, was saniert werden soll. 

Fünf Gruppen gibt es im Kindergarten, zwei davon sind Krippen. „Und dieses Jahr wird ein Härtejahr“, sagt Paul. Viele Mädchen und Jungen im Kindergartenalter gibt es in Nieste, was auch an der Nachfrage nach Baugrund abzulesen ist. Viele junge Familien sind in den vergangenen Jahren gekommen, deshalb ist der Kindergarten auch bis auf den letzten Platz besetzt. Neue Baugebiete sollen vorläufig nicht ausgewiesen werden, deshalb geht Paul davon aus, dass es ab kommendem Jahr etwas ruhiger wird.

Alles in Bio-Qualität

Zur Sanierung des Kindergartens gehört auch eine neue Küche. Schon bevor diese steht, ändert sich die Verpflegung für die Kinder. Ab 1. Februar wird sich Apetito, ein Caterer aus der Tiefkühlbranche, um das Essen für die Kleinen kümmern.

Bisher wurde das Essen fertig zubereitet an den Kindergarten geliefert und dort aufgewärmt, künftig kommen die Zutaten tiefgekühlt ins Haus. „Kindergartenleitung und Elternbeirat stellen den Speiseplan zusammen und bestellen die Zutaten“, erklärt Paul. Einmal pro Woche kommt dann eine Lieferung mit allen Zutaten für die kommenden Tage. In zwei Konvektomaten, die von der Gemeinde angemietet wurden und bald geliefert werden, wird das Mittagessen dann vor Ort zubereitet. „Für die Zubereitung der Essen wird eine Zehn-Stunden-Kraft eingestellt“, sagt der Bürgermeister. Die Produkte seien alle in Bio-Qualität, so Edgar Paul, „und es schmeckt sehr gut“. Eine Verköstigung habe es bereits gegeben.

Bislang werden 2,80 Euro bezahlt pro Mahlzeit und das solle auch vorläufig so bleiben. Möglicherweise könnte es auf Dauer etwas günstiger werden.

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