Drei Tage Gaudi

Veranstalter des Königs-Alm-Open-Airs ziehen positive Bilanz

Tolle Stimmung: Sowohl am Freitag als auch am Samstag feierten die Besucher ausgelassen. Viele kamen in Dirndl und Krachlederner. So auch diese beiden Damen, die sichtlich Spaß hatten. Fotos: Fischer

Nieste. Es wurde gesungen, getanzt und geschunkelt: Die Stimmung war gut auf der Niester Königs-Alm, als am vergangenen Wochenende Tim Toupet, die Schürzis und die Kastelruther Spatzen alpenländisches Flair nach Nordhessen brachten. 6800 Menschen pilgerten an den drei Tagen zur Alm - dementsprechend positiv fällt die Bilanz des Veranstalterteams aus.

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Marketingleiterin Diana Wetterau zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Feierlichkeiten zum fünfjährigen Bestehen des bayerischen Hüttenrestaurants. „Es war ein rundum gelungenes Fest“, sagte sie auf Anfrage der HNA. Sowohl Künstler als auch Gäste seien zufrieden und glücklich gewesen. Nennenswerte Probleme habe es keine gegeben. Auch Geschäftsleiterin Denise Seeger schwärmte: „Es war eine überwältigende Stimmung und eine wunderschöne Jubiläumsfeier.“

Ob es eine Wiederholung eines Konzertes in dieser Größenordnung auf der Alm gibt, konnte Wetterau noch nicht sagen: „Wir sind erst einmal froh, dass es so gut gelaufen ist. Weiter geplant haben wir noch nicht. Aber ausgeschlossen ist gar nichts.“

Einziger Wermutstropfen war das Wetter am Sonntag. Der Frühschoppen mit Blasmusik zum Ausklang der Veranstaltung war eher schwach besucht, und der geplante Trachten-Wettbewerb musste abgesagt werden. „Es waren einfach zu wenig Leute da. Da wollte keiner auf die Bühne“, berichtete Wetterau.

Eine positive Bilanz zog auch Niestes Bürgermeister Edgar Paul (SPD). „Die Veranstaltung ist hervorragend gelaufen“, sagte das Gemeindeoberhaupt. Lediglich das Wetter habe für ein paar Probleme gesorgt. Am Samstag mussten Veranstalter, Gemeinde und Polizei kurzfristig ein neues Parkkonzept entwickeln, denn der Regen hatte die Äcker, die als Parkflächen vorgesehen waren, so stark aufgeweicht, dass sie nicht mehr befahrbar waren.

Lange Auto-Schlange: Wegen des Regens mussten Parkflächen gesperrt werden. Das sorgte zwischenzeitlich für Stau.

In einer Krisensitzung am Samstag seien aber Ausweichflächen im Ort und zusätzliche Shuttle-Busse organisiert worden. „Die Angebote wurden von vielen Besuchern genutzt. Insgesamt verliefen sowohl An- als auch Abfahrt ruhig“, sagte Paul. Schon ab Samstagmittag seien Menschen nach Nieste angereist und hätten auf die Shuttle-Busse gewartet. „Nieste war komplett beparkt“, so der Bürgermeister.

Einen problemlosen Ablauf des Festivals bestätigte auch die Polizei. Sprecher Wolfgang Jungnitsch sagte, es habe keine besonderen Vorkommnisse gegeben. Einzig die Parksituation am Samstag habe kurzfristig für kleinere Komplikationen gesorgt. Die Polizei habe als Reaktion darauf unter anderem die Kreisstraße 6 zwischen Oberkaufungen und Nieste in Richtung Nieste als Einbahnstraße eingerichtet. Dort habe einseitig geparkt werden dürfen. An der Fortsetzung der Straße in den Ort hinein durften Pkw an beiden Seiten abgestellt werden.

Von den Kastelruther Spatzen war leider keine Stellungsnahme zu ihrem Auftritt auf der Alm zu bekommen. Die Formation werde erst Dienstag in Südtirol zurückerwartet, so das Management.

Von Nicole Schippers

Die Kastelruther Spatzen auf der Niester Königs-Alm

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