Wander-Event findet vom 21. bis zum 24. Juni statt

Vorbereitungen für Grimmsteig-Tage: Ohne Helfer geht es nicht

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Noch haben Organisatoren und Helfer Zeit für einen Kaffee auf der „Alm“, aber der nächste Termin wartet schon. Im Bild (von links): Organisator Horst Hoffmann, Pia Hildebrand, Logistik Verantwortliche, Peter Scheuring, der Wandergruppen begleitet und Jürgen Volkhardt und Walter Apel aus Velmeden (Werra-Meißner-Kreis), Helfer vor Ort. 

Nieste. Die Grimmsteig-Tage stehen bevor, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Vom 21. bis zum 24. Juni werden wieder zahlreiche Wandertouren angeboten.

Die ersten Gespräche, um die jährlichen Grimmsteig-Tage zu planen, finden Ende des Jahres statt – und dann geht es Schlag auf Schlag und der Juni kommt ganz plötzlich.

Um das jährliche Wanderspektakel vorzubereiten, braucht es viele Helfer zu Vorbereitung, aber auch während der Veranstaltung – und die Feuerwehren sind auch dabei. Pia Hildebrand weiß ein Lied davon zu singen. Seit einigen Jahren ist sie schon dabei und sie muss die gesamte Logistik stemmen. Es gilt, 80 Kisten Hefeweizen – natürlich alkoholfrei, 70 Kisten Cola und 120 Kisten Wasser und isotonische Getränke so an die Verpflegungsstände bringen zu lassen, dass die Wanderer alles bekommen, was sie brauchen. Aber auch circa zwei bis drei Tonnen Verpflegung, wie Kuchen, Brötchen, Obst und Energieriegel müssen verteilt werden. Die Feuerwehr, mit ihrer Leitstelle an der „Königsalm“, fährt die Sachen zu den Stationen.

Angebotene Strecken bei den Grimmsteig-Tagen 2018

Peter Scheuring, einer der drei Chefs der Wanderschule Nieste, muss noch 2500 Meter rot/weißes Flatterband, 40 Farbsprühdosen zur Wegmarkierung und 400 sogenannte „Knicklichter“ besorgen. Die brennen circa 24 Stunden und zeigen den Wanderern, die nachts unterwegs sind, den richtigen Weg. In vielen Orten, die durchwandert werden, helfen örtliche Vereine und Firmen mit, den organisatorischen Aufwand zu bewältigen. Ein kleines Spektakel wird dabei im Söhrewalder Ortsteil Wattenbach stattfinden: Der „Event am Grimmsteig“. Dort werden die Teilnehmer mit viel Musik und guter Laune empfangen, bevor einige weiter ziehen.

„Wir hoffen, dass das Wetter mit spielt“, meint Horst Hoffmann, der die Wanderstrecken organisiert. „Vor zwei Jahren hatten wir Starkregen und Gewitter. Teilweise mussten wir Strecken abbrechen, es war einfach zu gefährlich für die Teilnehmer“, fährt er fort.

Flatterband, Farbe aus der Spraydose und Knicklichter für die Nacht, sind wichtige Utensilien, die das Wandern sicherer machen. Organisator Horst Hoffmann (links) und Peter Scheuring von der Wanderschule Nieste, haben alle Hände voll zu tun.

Für die ganz abgehärteten Wanderer gibt es diesmal zwei neue Strecken: 169 oder 142 Kilometer gilt es zu bewältigen. Streckenweise werden die Teilnehmer dabei begleitet, um die Motivation aufrecht zu erhalten. Aber auch die Helfer müssen einmal zur Ruhe kommen. Für die sind Zelte und Feldbetten an der „Alm“ aufgestellt und Pia Hartmann übernimmt auch für die Einteilung der Pausen das Zepter.

Wie Initiator Hoffmann mitteilt, haben sich bislang etwa 230 Teilnehmer für die Grimmsteig-Tage angemeldet. Wer ebenfalls Lust auf Wandern hat – Anmeldungen sind noch möglich unter:

www.grimmsteig.de/grimmsteig-tage

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