22 Kandidaten bewerben sich um 15 Parlamentssitze – 1466 Wahlberechtigte im Ort

In Nieste wird anders gewählt

Rasante Entwicklung: Seit der Eröffnung im Sommer 2009 hat sich die Königsalm rasant entwickelt. Unser Archivfoto zeigt Catrin Ulrich. Archivfoto: nh

Nieste. Bei der Kommunalwahl am Sonntag, 27. März, wird auch die neue Gemeindevertretung in Nieste gewählt. 1466 Wahlberechtigte dürfen an die Urne gehen.

Anders als in allen anderen Kreiskommunen können die Niester jedoch diesmal nicht einfach eine ganze Kandidatenliste ankreuzen, das Kreuz für die Liste fehlt auf dem Wahlzettel. Die Niester müssen ihre 15 Stimmen einzeln an die 22 Kandidaten vergeben, die sich für einen der 15 Plätze im Parlament bewerben.

Der Grund: Die SPD reichte als einzige Partei eine Kandidatenliste in Nieste ein. In diesem Fall sieht das Wahlgesetz keine Listenwahl vor, sondern nur eine reine Persönlichkeitswahl. Das heißt, die 22 SPD-Bewerber kandidieren einzeln und gegeneinander.

Die Niester müssen also selbst entscheiden, wie sie ihre 15 Stimmen – maximal drei pro Kandidat – verteilen wollen. Wir haben dem Spitzenmann, der an oberster Stelle auf dem Wahlzettel steht, drei Fragen zu wichtigen Themen wie der Meinungsvielfalt im Parlament, die Königsalm und die weitere Selbstständigkeit der Gemeinde gestellt. Die Antworten von Uwe Blumenstein lesen Sie unten. (hog)

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