Entwicklung schlägt auf Etat durch

Nach SMA-Bilanz: Niestetal erwartet rote Zahlen

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SMA in Niestetal

Niestetal. Der Gewinneinbruch von SMA im Geschäftsjahr 2012 und die Erwartung eines bestenfalls ausgeglichenen Ergebnisses für 2013 hat erhebliche Auswirkungen auf die Finanzen der Gemeinde Niestetal.

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Für den 2013-er Etat rechne man mit „erheblich sinkenden Steuereinnahmen“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Werner Nicolaus (SPD) im Gespräch mit der HNA. Der Haushalt werde in jedem Fall ein Defizit aufweisen. Aufgabe sei es nun, nach weiteren Einsparmöglichkeiten zu suchen. Die freiwilligen Leistungen müssten insgesamt überprüft werden, so Nicolaus. Bürgermeister Andreas Siebert (SPD) hatte bereits vor Monaten ein umfassendes Sparpaket angekündigt. Um die am Mittwoch vorgelegten Zahlen von SMA intensiv prüfen zu können, hat die Gemeinde den Termin für die Vorlage des Haushalts für 2013 noch einmal verschoben.

Nach Angaben von Vize-Bürgermeister Nicolaus soll der Etat nunmehr am 25. April eingebracht werden. Mit Spannung erwartet wird, wie hoch die Gewerbesteuereinnahmen angesetzt werden. Eine Prognose hat die Gemeinde bis dato nicht veröffentlicht.

In den vergangenen beiden Jahren mussten die Vorhersagen nach unten korrigiert werden. Für 2012 hatte die Gemeinde 16 Millionen Euro angesetzt, gezahlt wurden am Ende nur 9,8 Millionen Euro. Dem Vernehmen nach stammten in der Vergangenheit 80 Prozent der Gewerbesteuereinnahmen Niestetals von SMA.

Fest steht unterdessen, dass es im Gewerbegebiet Sandershäuser Berg weiterhin eine Baubrache geben wird. Im HNA-Gespräch hatte SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon erklärt, dass das Unternehmen sein Grundstück gegenüber dem Servicecenter in absehbarer Zeit nicht bebauen wird.

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