Stellenabbau: Filiale nimmt Arbeit auf

Agentur für Arbeit bei SMA aktiv

Niestetal. Der Niestetaler Solartechnik-Hersteller SMA und die Bundesagentur für Arbeit haben eine Zusammenarbeit beim geplanten Abbau von 1300 der 3100 Vollzeitstellen allein am Firmensitz vereinbart.

Wie Unternehmen und Agentur am Dienstagabend mitteilten, wird die Arbeitsverwaltung ab Mittwoch in SMA-Räumen mit eigenen Mitarbeitern präsent sein. Ziel ist es, möglichst viele Betroffene nahtlos weiterzuvermitteln, schnell Hilfestellung bei der Antragstellung auf Arbeitslosengeld zu bieten und über Existenzgründungen zu informieren.

Zusätzlich sammelt SMA externe Stellenausschreibungen und bietet sie in einer Stellenbörse an. Das Unternehmen betont aber, dass es nicht zum Arbeitsvermittler werde.

Eine Sozialauswahl, geschweige denn ein Interessenausgleich oder Sozialplan gibt es noch nicht. „Wir befinden uns mit dem Betriebsrat in der Informations- und Beratungsphase“, sagte Unternehmenssprecherin Anja Jasper auf HNA-Anfrage. Wie berichtet, will das Unternehmen infolge der Branchenkrise global 1600 der gut 4700 Stellen abbauen.

2014 war der Umsatz um gut 15 Prozent auf 790 Mio. Euro gesunken. Die Folge: ein Vorsteuerminus von bis zu 115 Mio. Euro. Bereits 2013 hatte das Unternehmen einen Umsatzeinbruch von gut 36 Prozent sowie einen Verlust von fast 67 Mio. Euro erlitten.

Interessierten Unternehmen stehen bei SMA zudem Personalreferenten unter 0561/ 9522 422 749 oder unter personal@sma.de  als Ansprechpartner zu Verfügung. Auch Herr Michalski von der Arbeitsagentur ist für Personalverantwortliche zuständig, sma@arbeitsagentur.de.

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