Gazi Avakhti steht mit Produktidee fürs Fitnessstudio im Finale der ProSieben-Show

"Das Ding des Jahres": Nordhesse will mit Multifunktionsbecher durchstarten

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Präsentation in der Show: Bei „Das Ding des Jahres“ auf ProSieben präsentierte Gazi Avakhti seinen „GA Shaker+“. Nun steht er im Finale. 

Korbach/Niestetal. „Das Ding des Jahres“ heißt die ProSieben-Show, bei der Tüftler ihre Erfindungen vorstellen. Im Finale am Samstag, 10. März, ist auch ein Nordhesse dabei: Gazi Avakhti.

Aktualisiert: 13.44 Uhr - „GA Shaker+“ heißt das Produkt, das Gazi Avakhti erfunden hat und das Besuchern von Fitnessstudios das Leben erleichtern soll. Mit ihm möchte der ehemalige Fußballprofi, der beim KSV Hessen Kassel und beim KSV Baunatal gespielt hat, im Finale von "Das Ding des Jahres" einen Werbedeal über 2,5 Millionen Euro gewinnen.

So entstand die Idee zum GA Shaker+

Seit mehr als 20 Jahren gehört Avakhti selbst zu denen, die im Studio sporteln. „Und immer wieder trifft man dort auf Leute, die ein Handtuch, ein Getränk, ihr Smartphone, Kopfhörer und Schlüssel mit sich herumtragen“, berichtet er. Alles ziemlich unpraktisch, fand seine Tochter. Damit war die Idee geboren, daran etwas zu ändern.

Hin und her überlegte der Sportfan, bis irgendwann abends im Bett der Gedanke an einen Shaker aufkam, der mehr kann als bloß Getränke aufbewahren. Er recherchierte selbst und schließlich auch mit einem Patentanwalt, ob es so etwas bereits gab – doch das war nicht der Fall. Mit einem Produktdesigner machte Avakhti die ersten Zeichnungen und meldete den „GA Shaker+“ vergangenes Jahr zum Patent an.

Das ist das Besondere an Gazi Avakhti Trinkflasche

Das Besondere an der Trinkflasche: Sie hat eine Magnethaftfunktion, eine Smartphone- und eine Kartenhalterung, außerdem eine Selfiestation, einen Handtuchhalter, einen Tragegriff und eine Shakerfunktion. Zusätzlich passt ein Liter in die Flasche. Tragen könne der Shaker das ganze Gewicht ohne Probleme, sagt Gazi Avakhti. „Das hält bombenfest, weil wir spezielle Magnete nutzen“, so der Tüftler. Ein für den Unternehmer wichtiger Aspekt: Die Shaker (Kosten: 24,95 Euro) lässt er komplett in Deutschland herstellen.

Der Weg ins "Das Ding des Jahres"-Finale

Gazi Avakhti ist von seiner Erfindung überzeugt. Als er von „Das Ding des Jahres“ gehört hat, war für den 38-Jährigen deshalb sofort klar: Da bewerbe ich mich. Am 9. Februar startete die Erfinder-Show, einen Tag später war er an der Reihe. In jeder Sendung stellen acht Erfinder in Duellen ihre Produkte vor, insgesamt sind 40 Tüftler dabei. Die Jury, bestehend aus Model Lena Gercke, Moderator Joko Winterscheidt und Hans-Jürgen Moog (Rewe) nimmt alles noch einmal genauer unter die Lupe und gibt eine Empfehlung ab. Das Publikum entscheidet schließlich, wer ins Finale am 10. März kommt. Gazi Avakhti hat sich durchgesetzt, er steht längst als Finalist von „Das Ding des Jahres“ fest.

Im Zuge der Show hat Avakhti – der zehn Jahre als Profifußballer arbeitete und jetzt Personal Trainer ist – einen Onlineshop eingerichtet: www.ga-shaker.com. „Wir können uns kaum retten vor Bestellungen“, freut er sich. „Das zeigt mir, dass die Leute auf den Shaker gewartet haben.“

Für den gelernten Bürokaufmann, der in Korbach auf die Louis-Peter-Schule ging und beim TSV Korbach Fußball spielte, ist das „alles wie ein Traum“. Jetzt erst war er in Hamburg, um einen Werbeclip fürs Finale der Show zu drehen „und das war ein einzigartiges Erlebnis“. Schon jetzt werde er häufig auf der Straße erkannt und angesprochen.

So kann man beim "Ding des Jahres" mitbestimmen

Mittlerweile lebt Gazi Avakhti mit seiner Frau und den beiden Kinder in Niestetal im Landkreis Kassel, doch in Korbach ist er regelmäßig, um Freunde zu besuchen. Deshalb hofft der 38-Jährige, dass viele Korbacher am 10. März die Finalshow gucken und für ihn stimmen. Über den Sieger darf nämlich ganz Deutschland mit entscheiden.

Bei Youtube kann man sich Avakhtis Auftritt anschauen.

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