Erfindung von Gazi Avakhti

Nach Aus bei "Das Ding des Jahres": Anfragen für "GA Shaker+" sogar aus Hollywood

Niestetal. Gazi Avakhti konnte sich mit seiner Erfindung "GA Shaker+" im Live-Finale der Pro7-Sendung "Das Ding des Jahres" nicht durchsetzen. 

Aktualisiert am 12. März 2018 - Gazi Avakhti musste sich mit seinem „GA Shaker+" gegen den tropffreien Trichter "Drychter" und den Elektro-Fahrradantrieb  "TronicDrive" in der ersten Runde der Final-Show geschlagen geben. Auch wenn die Jury – bestehend aus Model Lena Gercke, Moderator Joko Winterscheidt und Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog – den Multifunktions-Shaker in der Endrunde sah. Jedoch konnte die Erfindung des gebürtigen Korbachers, der jetzt in Niestetal wohnt, nicht genügend Anrufer überzeugen.

Und das, obwohl der eigens für das Finale produzierte Shaker-Werbespot durchaus Witz bewies: Eine Putzfrau reinigt spät abends ein Fitnessstudio, dabei erwischt sie einen tierischen Gast – mitten im Raum steht ein Esel, bepackt mit Kopfhörern, Handtuch und Getränkeflasche. Es folgt der Slogan: „Sei kein Packesel“. Denn die Erfindung des Niestetalers wird eigens für Besucher von Fitnessstudios hergestellt: Neben einem Smartphone hält der Shaker dank Magnet auch Kopfhörer und Handtuch an einem Sportgerät und hat zudem eine Kartenhalterung. Außerdem passt ein Liter Flüssigkeit in die Flasche.

Gazi Avakhti, der den fertigen Werbespot erstmals während der Live-Show am Samstagabend gesehen hat, ist sichtlich begeistert vom Ergebnis. „Die Hamburger Agentur ‚Philipp und Keuntj‘ hat richtig geile Arbeit gemacht. Auch wenn der Dreh wegen unseres tierischen Hauptdarstellers Jacob etwas länger gedauert hat“, erzählt der 38-Jährige schmunzelnd. 

Selbst wenn die Erfindung des Niestetalers nicht „Das Ding des Jahres“ geworden ist, über mangelndes Interesse kann sich Avakhti nicht beklagen: „In den Wochen nach meinem ersten Auftritt in der Show habe ich mehr als 20 000 Anfragen per Mail aus ganz Europa erhalten. Darunter auch von einem Hollywood-Star.“ Welcher Promi Interesse an seinem Shaker hat, wollte Avakhti jedoch nicht verraten. „Nur so viel: Es ist ein sportaffiner Schauspieler. In der nächsten Woche findet ein erstes Treffen statt.“ 

Klappbarer Anhänger gewinnt 

„Das Ding des Jahres“ wurde übrigens „Faltos“, ein klappbarer Anhänger für Autos. 35 Prozent der Zuschauer riefen für den Erfinder Ulrich Müller aus Bamberg an. Der 29-Jährige kann sich über einen Werbedeal in Höhe von 2,5 Millionen Euro freuen. Sein Werbespot wird nun bei der Sendergruppe Pro 7/Sat.1 zu sehen sein. Müller setzte sich mit seinem Produkt gegen den tropffreien Trichter „Drychter“ (18 Prozent), den Elektro-Fahrradantrieb „TronicDrive“ (20 Prozent) sowie die nachhaltigen und zu hundert Prozent kompostierbaren Einwegteller „Leaf Republic“ aus Laubblättern (27 Prozent) durch. Für die neue Staffel sucht Pro 7 bereits Kandidaten.

Unter www.ga-shaker.com kann der Multifunktions-Shaker für 24,95 Euro pro Stück erworben werden. Die Lieferzeit beträgt bis zu drei Wochen.

Rubriklistenbild: © Foto: Willi Weber/ProSieben

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