Grausame Tat in Sandershausen: 15 Hühnern das Genick gebrochen

Niestetal. In Niestetal geht offenbar ein sadistischer Tierquäler um: In der Nacht zum Donnerstag hat ein Unbekannter in einer Kleingartenanlage in Sandershausen 15 Hühner umgebracht.

Die Tiere wurden aus ihren Verschlägen geholt, anschließend wurde ihnen das Genick gebrochen.

Polizeisprecher Torsten Werner bestätigte am Freitagmorgen entsprechende Informationen der HNA zu der Tat.

„Wir wissen noch nicht genau, wie die Tiere umgebracht wurden“, sagte Werner. Möglicherweise seien sie mit einer Latte erschlagen worden oder der Täter habe ihnen die Hälse herumgedreht. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei muss sich die Tat zwischen Mittwochabend, 21 Uhr, und Donnerstagmorgen, 10.30 Uhr, abgespielt haben. Am Mittwochabend gegen 21 Uhr hatte Rainer Althans seinen Garten in der Nähe der Nieste-Mündung in die Fulda verlassen. Zu dieser Zeit sei noch alles in Ordnung gewesen, sagte er.

Als Althans, der für die CDU im Niestetaler Gemeindevorstand sitzt, am Donnerstagmorgen auf das Grundstück zurückkehrte, bot sich ihm ein Bild des Schreckens. Der Hahn des Nachbarn lag tot auf seinem Grundstück, wenig später entdeckte der Rentner auf einem Komposthaufen nebenan weitere 14 tote Tiere. Doch dabei blieb es nicht. Der Niestetaler selbst beklagt den Verlust von zehn Junghennen. „Sie sind alle weg“, bestätigte Polizeisprecher Werner. Was mit den Tieren passiert ist, sei ungeklärt.

Bei der Polizei ist man sich sicher, dass die Hühner nicht von einem Fuchs oder einem anderen tierischen Räuber getötet wurden. Werner: „Hier hat eindeutig ein Mensch Hand angelegt.“ Die Beamten ermitteln nun wegen Diebstahls und wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Hinweise nimmt die Polizei in Kassel unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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