Chemisches Gutachten bestätigt Vermutungen

Bei Großbrand in Sandershausen wurde Asbest freigesetzt

Niestetal. Bei dem Großbrand vom 14. April in Sandershausen wurden ein Getränkemarkt und eine Autowerkstatt völlig zerstört.

Auch das angrenzende Wohnhaus wurde stark in Mitleidenschaft gezogen.So brannte nach Aussage des Rechtsanwalts der Eigentümer eine Wohnung im 1. Obergeschoss komplett aus, eine andere im 2. Stockwerk sei schwer beschädigt worden. In der Fassade und im Treppenhaus gebe es Risse. Die Holztreppe im Obergeschoss sei durch das Löschwasser unsicher geworden. Aus dem Keller seien nach dem Feuerwehreinsatz 12 000 Liter Löschwasser abgepumpt worden. Für das Wohnhaus und die Autowerkstatt komme die Gebäudeversicherung der Eigentümer auf.

Nach Informationen der HNA befand sich der Brandherd in der Werkstatthalle zwischen Tor eins und Tor zwei. Der Mieter der Werkstatt war nach eigenen Angaben nicht versichert.

Wie Rechtsanwalt Islam Nuredini bestätigte, wurde laut chemischem Gutachten „eine leichte Asbestverschmutzung“ durch den Brand festgestellt. Das Eternitdach müsse daher von einer Fachfirma demontiert und entsorgt werden.

Gespräch mit HNA-Reporter, der vor Ort war

Feuer in Sandershausen: Werkstatt und Edeka betroffen

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