CDU für Erweiterung des Sandershäuser Bergs

Jusos äußern sich skeptisch über Tesla-Fabrik

Niestetal. Die Niestetaler Jusos haben sich skeptisch über einen Vorstoß der CDU geäußert, dem amerikanischen Elektroauto-Produzenten Tesla Flächen auf dem Sandershäuser Berg anzubieten.

Da es sich explizit um eine Batteriefabrik handele, „müsste uns erst jemand glaubhaft versichern, dass es dabei keine Risiken für die dort befindlichen Wasserschutzgebiete gibt“, schreibt die örtliche Juso-Vorsitzende Kathrin Becker in einer Pressemitteilung. Außerdem sei fraglich, welche Flächen die Union vergeben wolle. Denn die im bestehenden Gewerbegebiet Sandershäuser Berg noch freien Restflächen „dürften für einen solchen Betrieb kaum ausreichen“, so die Jusos.

Und die Erweiterung des Gewerbegebiets, für die sich die CDU einsetze, müsse erst vom Regierungspräsidium genehmigt werden. Eine Realisierung sei nur interkommunal möglich, dazu müsse auch ein eigener Autobahnanschluss gebaut werden.

Die Genehmigung sehen die Jusos als fraglich an, schließlich hätten sich mit der Erschließung des Gewerbegebiets Langes Feld in Kassel die Rahmenbedingungen für eine Erweiterung des Sanderhäuser Bergs grundlegend geändert.

Die Jusos sprechen sich für den Erneuerbare-Energien-Standort Nordhessen aus, da es vor Ort viel Know-how und Potenzial gebe. „Allerdings nur zu vertretbaren Risiken und unter dem Schutz der hiesigen Umwelt und Menschen“, so Kathrin Becker weiter.

Rubriklistenbild: © dpa

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