Kommentar zum Feuerwehreinsatz in Niestetal: "Dank für den Mut"

Bei dem Großbrand an der Hannoverschen Straße mitten in Sandershausen ist auch ein Feuerwehrmann verletzt worden. Ein Kommentar von Holger Schindler.

Sandershausen ist am Dienstag nur knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Direkt neben zwei riesigen gefüllten Heizöltanks wütete ein Großbrand, der zwei Gebäude zerstörte.

Dass nicht mehr passierte, ist 260 mutigen Männern und Frauen der Feuerwehren zu verdanken, die bei solchen Einsätzen – man muss es immer mal sagen – auch ihr Leben riskieren. Einer von ihnen liegt noch im Krankenhaus und wird hoffentlich wieder vollständig gesund.

Gut, dass es sie gibt. Ebenso wie die Aktiven des Roten Kreuzes und die Unternehmer, die ihre Mitarbeiter für solche Einsätze freistellen – obwohl es die betrieblichen Abläufe stört.

Unangenehm stößt einem das Verhalten von manchen Schaulustigen auf. Dass sie wissen wollten, was sich Schlimmes ereignet haben könnte, ist verständlich. Dass sich aber einige Schaulustige bis zum Verpflegungsstand für die Einsatzkräfte vorkämpften, um sich etwas zum Schnabulieren auf den Zuschauerrängen zu organisieren, das mutet schon befremdlich an. Das Leben ist keine Reality-Show.

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