Kommentar zur den Krisen-Plänen von SMA: Plan kann aufgehen

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Niestetal. SMA befindet sich auf dem bisherigen Höhepunkt der Krise. Dennoch ist der Solartechnik-Hersteller nicht am Ende, findet HNA-Redakteur José Pinto.

Der massive Stellenabbau bei SMA ist für die Betroffenen schmerzhaft, aber alternativlos. Er kommt spät, aber nicht zu spät. Wenn sich der Umsatz eines Unternehmens in nur zwei Jahren halbiert und ein Verlust in dreistelliger Millionenhöhe aufläuft, muss die Führung die Strukturen anpassen. Anderenfalls läuft sie Gefahr, das Ganze an die Wand zu fahren.

Der Solartechnik-Hersteller ist nicht am Ende. Noch sind knapp 230 Mio. Euro in der Kriegskasse, genügend Geld also, die Umstrukturierung und Neuausrichtung zu stemmen. Die Strategie des Vorstands, mit einer komplett neuen und deutlich preiswerteren Wechselrichter-Generation auf asiatische Billigkonkurrenz zu reagieren, ist richtig und kann aufgehen. SMA ist nach wie vor Weltmarkt- und Technologieführer. Mit diesem Pfund kann das Unternehmen wuchern.

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