Fast alle Entassenen haben wieder Job

Nach schwerer Krise: SMA sieht sich wieder im Aufwind

Niestetal. Der Solartechnik-Hersteller SMA sieht die schwere Krise weitgehend überwunden und hat den Ende 2014 Jahres eingeleiteten Umbau nahezu abgeschlossen.

Wie Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urborn im Gespräch mit der HNA erklärte, sind bis Ende August weltweit 1250 der damals noch 4700 Vollzeitstellen sozialverträglich über Abfindungszahlungen gestrichen worden. In Niestetal und Kassel fielen 950 der 3100 Jobs dem Rotstift zum Opfer, 250 weitere sollen in den nächsten Monaten folgen.

Nach Angaben der Arbeitsagnetur haben bis auf wenige Ausnahmen alle Betroffenen einen neuen Job gefunden. Gleichzeitig ist das Sparziel, die Fixkosten um jährlich 160 Millionen Euro zu senken, laut Urbon nahezu erreicht. „Wir gehen gestärkt aus dem Strukturwandel hervor, und blicken optimistisch in die Zukunft“, sagte er.

Pierre-Pascal Urbon

Aktuell hatte der Vorstand die Umsatz- und Ergebnisprognose fürs Gesamtjahr erhöht. Statt 800 bis 850 werden nunmehr 850 bis 900 Millionen Euro Umsatz sowie ein Ergebnis zwischen null und zehn Mio. Euro erwartet. Bislang war im Kerngeschäft ein Minus zwischen null und 25 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern prognostiziert. 2014 hatte SMA 805,4 Mio. Euro umgesetzt und einen operativen Verlust von 89 Mio. Euro erlitten.

Unterdessen ist auch der Umzug weiter Teile von Entwicklung, Produktion und Logistik, die bislang auf zahlreiche gemietete Standorte vor allem in der Stadt verteilt waren, an die Hauptstandorte an der Mündener Straße in Kassel, in der Sonnenallee in Niestetal sowie auf dem Sandershäuser Berg an der A7 nahezu abgeschlossen. Bis auf das Logistikzentrum im Industriepark Kassel, hat SMA keine größeren angemieteten Flächen mehr. 

Lesen Sie auch:  Die Geschichte von SMA im Regiowiki.

SMA: Die Geschichte des Unternehmens in Bildern

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