Haus bietet auch Plätze für jüngere Menschen

Nächste Woche Baubeginn für Senioren- und Pflegezentrum

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Freifläche: Auf dem Grundstück im Kreuzweg/Am Wackelstein in Sandershausen wird in der nächsten Woche mit der Errichtung des neuen Seniorenwohn- und Pflegezentrums begonnen.

Niestetal. Nächste Woche beginnen die Bauarbeiten für das Senioren- und Pflegezentrum in Sandershausen. Das teilte der Investor, das Internationale Bildungs- und Sozialwerk, mit.

In der nächsten Woche beginnen die Bauarbeiten für das Senioren- und Pflegezentrum in Sandershausen. Das teilte der Investor, das in Iserlohn ansässige Internationale Bildungs- und Sozialwerk (int-bsw), jetzt mit.

Das Vorhaben auf dem 13.000 Quadratmeter großen Baugelände am Kreuzweg/Am Wackelstein besteht aus zwei Teilen: Am Dienstag soll der Grundstein für den ersten Bauabschnitt mit 75 Pflegeplätzen für Senioren gelegt werden. Anschließend wird es einen zweiten Abschnitt mit 48 bis 50 Plätzen für die sogenannte „Junge Pflege“ geben, mit dem nach Angaben von int-bsw ebenfalls noch in diesem Jahr begonnen werden soll. Diese Plätze sollen jüngeren Menschen angeboten werden, die infolge eines Unfalls oder Krankheit pflegebedürftig werden und einer vollstationären Pflege bedürfen.

Der Iserlohner Investor hatte die für das Projekt benötigten jeweils etwa 6500 Quadratmeter großen Baugrundstücke zuvor von der Gemeinde Niestetal gekauft, das Kommunalparlament stimmte der Bebauungsplanänderung einmütig zu.

Heinrich Schnatmann

Das Bildungs- und Sozialwerk ist ein gemeinnütziger und mildtätiger Verein, der im Rahmen seiner überregionalen Tätigkeit unter anderen sechs Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Sachsen-Anhalt betreibt. Die 75 Seniorenpflegeplätze in Sandershausen richten sich an ältere Menschen in Niestetal, aber auch an Interessenten von außerhalb. Die Bewohner werden nach der für den Sommer 2016 geplanten Fertigstellung der dreigeschossigen Gebäude in komfortablen, barrierefreien Einzelzimmern einschließlich Bad und WC untergebracht. Professor Heinrich Schnatmann bezifferte die Investitionskosten für den ersten Abschnitt mit rund sieben Millionen Euro und die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze mit 70 Mitarbeitern.

Das Angebot in der „Jungen Pflege“ werde sich an Erwachsene richten im Alter von 18 bis 65 Jahren.

Der Verein beabsichtige, in der künftigen Nutzung beider benachbarter Einrichtungen Synergieeffekte zu erzielen, sagte Professor Schnatmann.

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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