Wichtelbrunnenbad Sandershausen

Neues Schwimmbad in Niestetal: Gleiche Größe, anderer Ort

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Soll neu gebaut werden: Das Wichtelbrunnenbad in Niestetal hat ausgedient. Für rund 6,2 Mio. Euro soll das Hallenbad neu entstehen. 

Niestetal. Der Generalplaner für den Neubau des Wichtelbrunnenbads steht bis März fest. „Die Entscheidung soll im ersten Quartal fallen“, bestätigt Niestetals Bauamtsleiter Peter Lieder. Wenn alles so läuft wie geplant, könne dann ab dem dritten Quartal gebaut werden.

Europaweit musste die Suche nach einem Generalplaner ausgeschrieben werden. Mehrere Bewerber hat es gegeben, die ersten haben sich bereits im Niestetaler Rathaus vorgestellt. Eine Findungskommission begleitet nun das Auswahlverfahren, das nach genau festgelegten Kriterien geführt werde, sagt Peter Lieder.

Peter Lieder

Auf einer großen Freifläche neben dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr soll das neue Bad entstehen. Das Grundstück gehört der Gemeinde. Der neue Standort entlastet dann auch die Anwohner rund um das derzeitige Bad, weil der Verkehr dort deutlich abnehmen wird.

Ist die Entscheidung für den Generalplaner erst gefallen, kann es zügig losgehen. Bodengutachten und eine Prüfung auf mögliche Kampfmittel sind bereits abgeschlossen, sagt der Bauamtsleiter. Vielleicht könnte mit den Bauarbeiten dann schon ab Juli begonnen werden. Eine Eröffnung des neuen Bads wäre dann wohl im Jahr 2019 möglich. Kosten soll der Bau rund 6,2 Mio. Euro.

Die Größe des Neubaus an der Heiligenröder Straße in Sandershausen soll sich von der des bisherigen Bads nicht unterscheiden. Wie im alten Hallenbad wird es auch im neuen ein 25-Meter-Becken geben. Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken sind im bisherigen Bad kombiniert, außerdem gibt es ein Attraktionsbecken sowie ein Planschbecken und eine Ruhezone. Der Wasserbereich soll im neuen ebenso groß wie im alten Bad sein, sagt Lieder.

Zukunft ungewiss

Was mit dem bislang genutzten Wichtelbrunnenbad an der Hugo-Preuß-Straße nach der Eröffnung des neuen Bads passieren soll, ist derweil noch nicht klar. Das Hallenbad gilt als marode, eine Sanierung wäre nicht wirtschaftlich gewesen. In einem Bürgerentscheid wurde deshalb deutlich für den Neubau gestimmt.

Von den Bewerbern für die Ausschreibung des Generalplaners ist nur einer bekannt: die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV). Die KVV-Tochter Städtische Werke betreibt die öffentlichen Schwimmbäder in Kassel und hatte im September angekündigt, sich zu bewerben. Ob das Unternehmen das Rennen machen wird, ist derzeit noch ungewiss.

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