Festakt

Niestetals Bürgermeister Marcel Brückmann wurde ins Amt eingeführt

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Nach der Amtseinführung von Bürgermeister Marcel Brückmann (rechts) zählten Niestetals Ex-Bürgermeister Andreas Siebert (links, jetzt Vize-Landrat) und der Erste Beigeordnete Niestetals, Werner Nicolaus (Mitte), zu den ersten Gratulanten.

Niestetal. Niestetal hat mit Marcel Brückmann einen neuen Bürgermeister. Jetzt wurde der 34-jährige SPD-Mann in der Aula der Wilhelm-Leuschner-Schule in Niestetal-Heiligenrode ins Amt eingeführt.

Zahlreiche Ehrengäste waren geladen – unter anderem der ehemalige Bürgermeister Andreas Siebert (SPD), der zwölf Jahre lang die Geschicke Niestetals lenkte und nun als Vize-Landrat in das Kreishaus in Kassel eingezogen ist. Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels sowie Landrat Uwe Schmidt (SPD) gehörten zu den Gratulanten.

Rund 130 Gäste verfolgten die Amtseinführung und Verpflichtung Brückmanns. Der bislang jüngste Bürgermeister Niestetals ist seit 2005 SPD-Mitglied, saß seit 2013 im Niestetaler Gemeindeparlament und hatte von 2016 bis jetzt den SPD-Fraktionsvorsitz inne. Diesen hat er jetzt an Werner Umbach abgegeben.

„Egal ob Halsabschnieder oder Knilche, für mich ist es wichtig, ein Bürgermeister für alle Niestetaler zu sein“, hob Brückmann in seiner Rede hervor. Grundsätzlich wolle er Niestetal als einen Heimatort und als einen Ort zum Wohlfühlen weiterentwickeln. Vielfalt solle im Ort gelebt werden können.

Grundlage dafür sei es, Partizipation, Mitgestaltung und das Ehrenamt in der Gemeinde weiter zu fördern und zu entwickeln. „Um das zu schaffen, brauchen wir eine bestmögliche Infrastruktur“. Der Badneubau, die Sanierung der Mehrzweckhalle und der Neubau des Feuerwehr- und Rettungsstützpunktes seien dabei wichtige Eckpfeiler.

Ebenfalls hob Brückmann auf die weitere Ausgestaltung einer familienfreundlichen Kinderbetreuung in Niestetal ab. Auch dabei ginge es letztlich um die Wahrung von Vielfalt – Vielfalt mit Blick auf die verschiedenen Bedürfnisse der Kinder, und Vielfalt mit Blick auf verschiedene Betreuungsangebote, die sich die einzelnen Familien wünschen.

Überhaupt ginge es darum, weiter an einer hohen Lebensqualität für Niestetal zu arbeiten. Genügend Wohnraum schaffen, aber ohne den Ort zu überlasten, die Fortführung der Dorfkernentwicklung in beiden Ortsteilen und die Einhaltung von Klimaschutzzielen voranbringen – all das seien tragende Aspekte.

Mit 75,1 Prozent gewählt

„Ebenso wie beim Verkehr“, sagte Brückmann. Die Förderung des Radverkehrs wie auch des ÖPNV seien wichtige Bausteine für die Zukunft. „Gleichzeitig stellt die A7 als immer wahrnehmbare Lärmquelle ein großes Problem dar. Ein Lärmschutzwall für Niestetal ist etwas, was in unserer Macht steht“.

Brückmann war am Wahlsonntag, 3. Juni, mit 75,1 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister für Niestetal gewählt worden. Seine Gegenkandidaten Marco Diezmann (CDU) und Florian Brinckmann (parteilos) erzielten 18 beziehungsweise 6,95 Prozent der Stimmen.

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