Niestetaler Bürgermeister: CDU macht Sparvorschläge ohne Sinn und Verstand

Kritisiert die CDU: Niestetals Bürgermeister Andreas Siebert

Niestetal. Der Streit um die Haushaltspolitik in Niestetal nimmt weiter an Schärfe zu. Als Reaktion auf deren jüngsten Forderungskatalog kritisiert Bürgermeister Andreas Siebert (SPD) die CDU.

Er wirft ihr vor, „Sparvorschläge ohne Sinn und Verstand" zu unterbreiten. „Die CDU soll mir sagen, welche Einrichtungen wir schließen sollen, um Personal betriebsbedingt zu entlassen“, sagte Siebert zu der Forderung, das Personal in der Gemeindeverwaltung zu reduzieren.

Die Forderung, die Eintrittspreise für die örtlichen Bäder zu erhöhen, bezeichnete Siebert mit Blick auf das Wichtelbrunnenbad als „unverschämt“. Man könne den Badegästen nicht vermitteln, „dass wir für ein Hallenbad, das seit Jahren sanierungsbedürftig ist und sich in einem entsprechenden Zustand befindet, noch mehr Eintritt zu kassieren“.

In diesem Zusammenhang kritisiert Siebert, dass es der CDU in der Frage des Neubaus eines Hallenbads an einer klaren Meinung fehle. Wie berichtet, wollen Siebert und die SPD den Neubau, über den am 8. November bei einem Bürgerentscheid abgestimmt wird.

Kritik an dem CDU-Forderungskatalog kommt auch von Jens Dieter Horn, Fraktionschef der Sozialdemokraten in der Gemeindevertretung. Statt auf konstruktive Vorschläge setze die CDU auf Populismus und „platte Phrasen“.

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