Gazi Avakhti will gewinnen - 20.15 Uhr auf Pro 7

Niestetaler mit Trinkbecher im Finale der TV-Show "Das Ding des Jahres"

Niestetal. Mit seinem Multifunktions-Trinkbecher "GA Shaker+" steht der Niestetaler Gazi Avakhti heute ab 20.15 Uhr im Live-Finale der Pro 7-Show "Das Ding des Jahres".

Aktualisiert am 10. März um 21.25 Uhr - Für Avakhti und einen "GA Shaker+" setzte es im Finale das Aus in der ersten Runde. Er bekam nicht genügend Stimmen, um weiterzukommen. 

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Acht Finalisten stellen ihre Erfindungen vor und hoffen auf einen Werbedeal in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Gazi Avakhti ist mit seinem Trinkbecher dabei. Der "GA Shaker+" mit Magnetfunktion sei für Besucher von Fitnessstudios sehr geeignet – neben einem Smartphone hält er auch Kopfhörer und Handtuch an einem Sportgerät und hat zudem eine Kartenhalterung. Ein Liter Flüssigkeit passt in die Flasche.

Dem Unternehmer ist Qualität wichtig, deswegen lässt er den Trinkbecher komplett in Deutschland herstellen. Seine Erfindung ließ er sich in 152 Ländern patentieren. Der Preis liegt bei 25 Euro. Unter www.ga-shaker.com kann der Multifunktions-Trinkbecher erworben werden. 

Sein Leben habe sich seit der Sendung "Das Ding des Jahres" stark verändert. Besonders freut sich Avakhti über die Anerkennung seiner Arbeit. "Das Tolle ist einfach, dass du den Respekt bekommst", sagt er begeistert. Früher wäre er manchmal belächelt worden für seinen Arbeitseifer bei der Entwicklung seines Produktes, nun wird er bewundert. 

Anfragen zu seinem Shaker erhält er inzwischen nicht nur aus ganz Europa, sondern auch aus Hollywood: "Ein sportaffiner Hochkaräter ist interessiert", berichtet der Personal Trainer, der in einem Guxhagener Fitnessstudio arbeitet. "Den Namen darf ich leider nicht verraten." Einen Namen, den er aber sagen darf, ist der von Sophia Thiel. Der Fitnessstar mit 1,3 Millionen Fans auf Instagram ist begeisterter Fan seines Trinkbechers.

Der 38-Jährige ist sehr verbunden mit der Region. Er ist in Korbach aufgewachsen, seit einigen Jahren lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern Mia und Noah in Niestetal. "Kassel ist sehr schön, sowohl die Stadt als auch die Umgebung", erklärt Avakhti. "Ich kann mir nicht vorstellen, woanders hinzuziehen."

Am Samstagnachmittag hat sich Gazi Avakhti auf Instagram von der Probe für die Live-Show am Abend gemeldet:

Die weiteren Finalisten bei "Das Ding des Jahres"

Den Gewinner der Sendung bestimmen die Zuschauer per Telefon-Voting. Avakhti hofft auf die Unterstützung der Nordhessen. Mit diesen sieben Erfindungen muss er sich messen:

  • "Drift" von Martin Müller: ein per Smartphone gesteuertes Modellauto, das reales Fahrverhalten simulieren soll.
  • "Amabrush von Marvin Musialek: eine vollautomatische Zahnbürste, die die Zähne in nur zehn Sekunden putzen soll.
  • "Tronic Drive" von Maximilian Gassner, Thomas Janowski und Paul Klarhöfer: ein besonders leichtes elektronisches Fahrrad (Pedelec). 
  • "Faltos" von Ulrich Müller: ein faltbarer Anhänger für das Auto.
  • "Huggle" von Verena Vogler: eine Kombination aus Bademantel und Schlafsack. 
  • "Drychter" von Fritz Frech: ein Trichter zum Abfüllen von Flüssigkeiten ohne Tropfen, dafür mit Dosierungshinweisen.
  • "Leaf Republic" von Pedram Zolgardi und Carolin Fiechter: nachhaltige Einwegteller aus Blättern.

Rubriklistenbild: © Paul

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