Nur noch eine Million: Minus im Niestetaler Haushalt geringer als befürchtet

Niestetal. Erleichterung im Niestetaler Rathaus: Der Fehlbetrag im Haushalt für 2014 fällt erheblich geringer aus als erwartet.

Statt der prognostizierten 2,8 Millionen Euro beläuft sich das Defizit tatsächlich nur auf rund eine Million Euro.

Für Bürgermeister Andreas Siebert (SPD) zeigt das Ergebnis, „dass der gewählte strategische Kurs, aus eigener Kraft und mit erheblichen Sparmaßnahmen wieder zu einem ausgeglichenen Haushalt zu kommen, der richtige ist“. Trotz des deutlich geringeren Defizits dürfe der Sparkurs aber nicht aufgegeben werden, mahnte er. Siebert kündigte in diesem Zusammenhang eine Haushaltssperre für das laufende Etatjahr im Umfang von 400 000 Euro an.

Für den Rückgang des Defizits gibt es nach Auskunft des Verwaltungschefs mehrere Gründe. So seien der Aufwand für Sach-, und Dienstleistungen sowie die Kosten für das Personal geringer ausgefallen als geplant. Positiv niedergeschlagen hätten sich außerdem höhere Steuereinnahmen und Zuschüsse.

Das geringere Defizit führt auch dazu, dass die Rücklage, also quasi das Sparguthaben der Gemeinde, größer bleibt als erwartet. Statt 18,9 Millionen liegen nun weiterhin 20,7 Millionen Euro auf der hohen Kante. Mit dem Geld aus der Rücklage stopft die Gemeinde ihre Haushaltslöcher.

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.