Kreisel-Baustelle in Heiligenrode geht in Winterpause

Ostmann erweitert Autohaus

Kurze Zufahrt wieder frei: Reinhard Ostmann (von links) und Architekt Jürgen Schuh feierten mit den am Bau Beteiligten den Abschluss der Tiefbauarbeiten an seinem Autohaus (links hinten).

Niestetal. Die Tiefbauarbeiten für den Ausbau des Kreisels am Ortseingang von Heiligenrode - letzte Etappe zur Erschließung des Gewerbegebiets Sandershäuser Berg - gehen in die Winterpause.

Für Reinhard Ostmann, Chef des gleichnamigen Autohauses, ist das ein Grund zur Freude. Denn ab sofort können seine Kunden das Autohaus wieder direkt über die Dresdner Straße und die Straße „An der Autobahn“ anfahren. Und die Lastwagen haben auf der stark verbreiterten Straße „An der Autobahn“ mehr Platz, fabrikneue Autos bei ihm abzuladen.

Bisher mussten die Kunden einen langen Umweg über die Kasseler Straße und die Sandershäuser Straße nehmen, um auf das Grundstück zu gelangen.

Doch Ostmann hat noch mehr Vorteile von dem 1,8 Millionen Euro teuren Ausbau des Kreisels, der eine zusätzliche Schnellspur in Richtung Kassel und Autobahn 7 erhalten wird: Im Zuge eines Grundstückstauschs hat das Autohaus 4000 Quadratmeter mehr Fläche bekommen. Der Abhang zur Dresdner Straße wurde durch eine Stützmauer ersetzt.

Durch das Mehr an Platz kann Ostmann nun seinen Ausstellungsraum für Neuwagen und den Verkaufspavillon vergrößern. Auch für das Gebrauchtwagengeschäft bleibt mehr Fläche übrig. Nächstes Jahr will Ostmann außerdem eine Dekra-Prüfstation einrichten und eine neue Waschhalle bauen.

Die Tiefbauarbeiten für Ostmann und die Erschließungsarbeiten für den Sandershäuser Berg sind von der Firma Wachenfeld erledigt worden. „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Firma hat hervorragend geklappt“, sagte Reinhard Ostmann während einer kleinen Feier für die am Bau Beteiligten.

Eine Durchfahrt von der Straße „An der Autobahn“ bis zur Sandershäuser Straße ist allerdings immer noch nicht möglich. Es fehlt noch die Feinschicht auf der Straße. Auch die Bürgersteige sind noch nicht fertig. Das wird Anfang des nächsten Jahres erledigt.

Von Peter Dilling

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