Pedelecs nicht mehr zu bremsen

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Schwer im Trend, leicht zu heben: Jürgen Hampe zeigt eine Messeneuheit der Bike-Expo, das Carbon-Elektrorad „Ghost Teru 10“. Das Ultraleichtgewicht wiegt nur 16,9 Kilogramm und glänzt trotzdem durch besondere Steifigkeit.

Der Fahrradladen von Jürgen Hampe „Der Bike Profi“ liegt idyllisch in den Müllerwiesen von Niestetal-Heiligenrode und das bereits seit zehn Jahren: die beste Einladung für eine Probefahrt. Seine Kunden würden ihn als erfahrenen Verkäufer schätzen, erklärt Hampe.

Jetzt, zum Saisonstart, stehe der Fahrradservice, das gründliche Durchchecken von Rädern im Vordergrund: „Kette, Bremsen, Schaltung, Reifen“, lacht Hampe. „Machen und tun können wir alles“, sagt er überzeugend. „Wer früh kommt, wird belohnt“, ergänzt er. Deshalb kostet der Fahrrad-Service-Check für alle nicht angetriebenen Räder im März ab 29,50 Euro (sonst ab 39,50 Euro).

Elektro-Bikes

E-Bikes, sogenannte Pedelecs, werden immer beliebter. Sie sind ganz auf die Bedürfnisse seiner Kunden zugeschnitten, deren Alter zwischen 30 bis 60 plus liege, sagt Jürgen Hampe. Pedelecs führen nicht etwa von selbst wie Mofas, sondern bräuchten einen stetigen Anschub durch den Radler: „Sie müssen trampeln“, klärt Hampe mich auf. Denn: „Ohne Trampeln passiert nichts.“ Es gibt verschiedene Unterstützungsstufen von 40 bis zu 300 Prozent.

Gefragt sind Elektroräder mit Mittelmotor (von Bosch, Yamaha oder Shimano). „Der Marktanteil bei E-Rädern liegt in meinem Laden bei fast 50 Prozent“, stellt Hampe fest. „Die Leute wollen mit dem E-Bike zur Arbeit fahren, haben gesundheitliche Einschränkungen oder werden älter“, fügt er erläuternd hinzu. Viele Kunden aller Altersgruppen aus dem Kasseler Umland kaufen bei Jürgen Hampe.

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Ein anwesender Kunde wird bestens beraten: Typisch vom Alter her und in seinen Wünschen ist das Gespräch eine gute Gelegenheit, weitere Bonmots von Jürgen Hampe aufzuschnappen. Über 100 Kilometer mit dem Akku will der Kunde fahren: Mit einem 400er-Akku sei das kein Problem; 140 Kilometer wären allemal möglich, erläutert Hampe. Eine Einschränkung jedoch gibt er schmunzelnd zu: „Wenn sie zum Groß-Glockner hoch wollen mit dem Rad, wird es schwierig.“ Hampe berät zur Frage Naben- oder Kettenschaltung; herbeigeschleppte Prospekte werden gewälzt, eine Probefahrt unternommen. Die Belastung durch Radler, Bike und Gepäck dürfe nicht unterschätzt werden, sie liege bei bis zu 140 Kilogramm, erklärt Jürgen Hampe weiter. Auch Fragen nach Steifigkeit und Beleuchtung werden zuvorkommend und freundlich beantwortet.

Im Angebot hat der Radladeninhaber hauptsächlich die deutschen Firmen Ghost, Kreidler, HaiBike, Müsing, Sinus, Victoria und Winora. Von einem weiteren Kunden ist die Rede, der sinngemäß scherzte: „Mein erstes motorisiertes Gefährt war eine Kreidler, und mein letztes wird auch ein Kreidler sein.“

Saisonräumung

Aber auch Fahrräder ohne Elektromotor vertreibt Jürgen Hampe, alltagstaugliche Räder wie Trekking- oder Mountainbikes, viele vollgefederte. Derzeit gebe es diverse Sonderaktionen rund ums Rad: Diese stünden auf der Internetseite. Nach dem Online-Geschäft gefragt, lächelt Jürgen Hampe, das laufe gut. Anekdotisch erzählt er zum guten Schluss von der Lieferung eines Fahrradrahmens nach Südkorea und wie dieser zollfertig verpackt und versiegelt werden musste. (pks)

Kontakt: 

Der Bike Profi

Jürgen Hampe

Cornelius-Gellert-Straße 68a

34266 Niestetal-Heiligenrode

Tel. 05 61 / 8 70 68 73

www.jh-bikes.de

www.derbikeprofi.de

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