José Pinto über die Lage beim Solartechnik-Hersteller

SMA aus der Krise: Respekt für tolle Leistung

Niestetal/Kassel. Der Niestetaler Solartechnik-Hersteller hat die schwere Krise weitgehend überwunden und den Ende 2014 eingeleiteten Umbau nahezu abgeschlossen. Dazu ein Kommentar von José Pinto.

Stellen Sie sich vor, ein großes Unternehmen baut binnen weniger Monate 1200 Vollzeitstellen ab, und die Arbeitsmarktstatistik merkt es kaum – wenn überhaupt, dann an der zweiten Stelle hinterm Komma. Aktuell geschehen bei SMA. Wenn es eines letzten Beweises bedurft hätte, wie robust der regionale Arbeitsmarkt ist, wie händeringend die Betriebe qualifizierte Fachkräfte suchen – wie es die SMAler ja zweifelsfrei sind –, dann haben wir ihn jetzt.

So sarkastisch es klingen mag: Die SMA-Krise, die nahezu eine ganze Branche dahingerafft hat, kam in der Region zur rechten Zeit. Vor fünf Jahren hätten die betroffenen Beschäftigten nur sehr viel schwerer einen neuen Job gefunden.

Management, Betriebsrat und Gewerkschaft verdienen großen Respekt. Sie haben mit tatkräftiger und kompetenter Unterstützung der Arbeitsagentur nahezu lautlos und sozialverträglich fast 40 Prozent der Belegschaft abgebaut und das Unternehmen allen Widrigkeiten zum Trotz arbeits- und somit wettbewerbsfähig gehalten. Das hatten viele SMA nicht mehr zugetraut.

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