Altvogelpaar kehrt immer wieder zurück

Die Sandershäuser Störche brüten wieder

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Die Störche brüten abwechselnd und das Nest wird ständig weiter ausgepolstert.

Niestetal. Im Storchennest in Sandershausen ist wieder Leben eingekehrt. Die Weißstörche sind mit dem Brüten und Auspolstern des Horsts beschäftigt.

Der erste Weißstorch war bereits Ende Februar aus dem Winterquartier in den Kreis Kassel zurückgekehrt. Kurze Zeit später erreichte auch der Partner das künstliche Nest an der Fulda.

Nachdem sich das Paar bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich reproduzierte, wird es wohl auch in diesem Sommer Jungstörche auf dem Holzmast im Niestetaler Ortsteil geben. Das berichtet der Kasseler Hobbyfotograf Johannes Brenner, der das Storchennest seit einigen Jahren regelmäßig mit seiner Kamera im Blick hat.

Materialbeschaffung: Während einer der Störche brütet, besorgt der andere weitere Äste, Moose und Flechten für das Nest. Die Aufnahmen wurden am Samstag, 8. April 2017, gemacht.

Wie viele Eier dieses Jahr ausgebrütet werden, ist noch nicht bekannt. Nachdem im Mai 2016 aber drei Jungstörche geschlüpft waren, sind die Hoffnungen groß, dass auch in diesem Jahr mindestens zwei Jungstörche in Sandershausen fliegen lernen. Das Pärchen gilt für Naturschützer als Beleg, dass sich die Storchenpopulation in der Region stabilisiert. 

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