Schulprojekt: Ein Hauch Karibik in Niestetal

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Erfolgversprechend: Die jungen Talente hatten viel Spaß bei ihrer Aufführung. 

Niestetal. Puh, unheimlich, wer kam denn da um‘s Eck geschossen? Es sind Hanna, Jay und Luca, kaum zu stoppen als fantastische Piraten auf dem Weg zur Bühne.

Die drei wirkten mit bei einer besonderen Aufführung, die jetzt in der Wilhelm-Leuschner-Schule (WLS) stattfand. In der vollbesetzten Aula mit wechselnden Farblichtspielen, künstlichem Nebel und Musik herrschte eine tolle Atmosphäre.

Gruselig: Hanna, Jay und Luca (von links) als unheimliche Piraten auf dem Weg zur Bühne.

Rund 100 Schüler präsentierten mit Schwung, Witz und viel Freude ihre eigene Interpretation vom „Fluch der Karibik“ – als atemberaubende Bühnenshow setzten sie die weltbekannte Piraten-Story um in Tanz, Gesang, Musik, Akrobatik, Theaterszenen, Kunststückchen mit originellen Ideen und Talent.

Die spannende und unterhaltsame Aufführung, für die es tosenden Beifall gab, fand statt zum „Tag der Idole“, der seit 2012 einmal jährlich in der WLS stattfindet. Der Tag ist ein Kooperationsprojekt in der Region von Schule und Jugendarbeit der Gemeinde Niestetal. Jedes Jahr steht er unter einem anderen Motto, in diesem Jahr entschieden sich die Schüler für ihren Favoriten „Fluch der Karibik“.

Eindrucksvoll: Janine Hess bei ihrem bewegenden Song-Auftritt.

Unter Leitung des Jugend- und Sozialarbeiters Enver Gakovic starten die jungen Leute jeweils im Herbst mit der Erarbeitung des Themas, entwickeln gemeinsam Ideen für Bühnenbild, Programmbeiträge, Technik, beginnen mit den Proben. Dabei können sie Talente und Fähigkeiten entdecken, herausfinden, wer was kann, berichtet die stellvertretende Schulleiterin Bettina Homann. Gemeinsam ein Stück einzustudieren, dafür investieren die jungen Darsteller, unter ihnen auch Ehemalige, viel Freizeit und persönliches Engagement.

Einige sind schon zum wiederholten Mal dabei, weil sie Spaß an der kreativ-künstlerischen Freizeitbeschäftigung gefunden haben, die das Ergebnis der Jugendarbeit, von Unterricht und AGs ist. „Für viele ist es ein großer Schritt, sich auf der Bühne vor Publikum zu präsentieren“, erklärt Homann. Das stärke aber Selbstwertgefühl, Ausdrucksfähigkeit und eröffne Entwicklungsmöglichkeiten.

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