Solarspezialist SMA schraubt Prognose herauf

Niestetal. Die Geschäfte des nordhessischen Solartechnik-Herstellers SMA laufen besser als erwartet.

Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr unterm Strich einen Verlust von 173 Millionen Euro verkraften musste, schraubt seine Prognosen für das laufende Jahr herauf.

Das im TecDax notierte Unternehmen erwartet nach einer Mitteilung vom Donnerstag Abend nun einen Umsatz von 800 bis 850 Millionen Euro. Zuvor war es von höchstens 770 Millionen Euro ausgegangen. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) könnte SMA eine schwarze Null schaffen und im ungünstigsten Fall einen Verlust von 25 Millionen Euro verbuchen. Ursprünglich war ein Defizit von bis zu 60 Milionen Euro erwartet worden.

Der Vorstand begründete die Prognose-Anhebung mit der unerwartet starken Nachfrage nach Fotovoltaik-Wechselrichtern, dem hohen Auftragsbestand und verbesserter Wettbewerbsfähigkeit. Eine Rolle spielen auch die strategischen Allianzen mit Danfoss und Siemens.

Der Umsatz im ersten Halbjahr werde sich voraussichtlich auf mehr als 420 Millionen Euro belaufen, der operative Verlust bei etwa 15 Millionen Euro liegen, teilte Vorstandssprecher und Finanzvorstand Pierre-Pascal Urbon mit. Die Halbjahresergebnisse sollen am 13. August veröffentlicht werden. SMA beschäftigt weltweit 4500 Mitarbeiter, die meisten davon in Nordhessen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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