Solide Zahlen im ersten Quartal

Solartechnik-Hersteller SMA bleibt auf Wachstumskurs

Niestetal. Der Niestetaler Solartechnik-Hersteller SMA ist gut ins Jahr gestartet. Die Zahlen bewegen sich im Rahmen der Erwartungen.

Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, stieg der Umsatz im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent auf 182,5 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EbitDA) legte sogar um zehn Prozent auf 17,5 Mio. Euro. Dass der Reingewinn um 55 Prozent auf 2,8 Mio. Euro einbrach, hängt mit einem millionenschweren Sondereffekt im Zuge des Verkaufs der Bahntechniksparte zusammen, der Anfang 2017 vollzogen wurde.

SMA sitzt aktuell auf einem Auftraghspolster von gut 647 Mio. Euro, was rein rechnerisch nahezu für die Jahresauslastung reicht. Daher hält der Vorstand um Sprecher Pierre-Pascal Urbon an seiner Jahrespognose von 900 Mio. bis eine Milliarde Euro Umsatz sowie einem EbitDa von 90 bis 110 Mio. Euro fest. Nach Abschreibungen und Steuern sollten unterm Strich als Reingewinn 35 Mio. Euro übrig bleiben.

SMA beschäftigt weltweit gut 3400 feste Mitarbeiter, davon fast zwei Drittel in Niestetal und Kassel. Hinzu kommen weltweit mehr als 500 Zeitarbeiter. Im ersten Quartal dieses Jahres sind 200 von ihnen – davon die Hälfte in Nordhessen – in feste Beschäftigungsverhältnisse übernommen worden.

Die Anleger quittierten die soliden Quartalszahlen der Niestetaler mit einem Kursplus. Die SMA-Aktie im frühen handel um gut drei Prozent zu.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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