SMA schränkt Aktivitäten in China ein: "Kein profitables Geschäft möglich"

Niestetal. Der Niestetaler Solartechnikhersteller SMA will seine Aktivitäten auf dem chinesischen Markt einschränken.

„Unter den aktuellen Marktbedingungen in China ist ein profitables Geschäft für die SMA-Gruppe im größeren Maßstab nicht darstellbar“, schreibt Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon in der Einladung für die Hauptversammlung am 21. Mai im Kongresspalais Stadthalle in Kassel. In China ist das nordhessische Unternehmen über seine Tochtergesellschaft Zeversolar vertreten. Man werde die Größe von Zeversolar „an die veränderte strategische Ausrichtung anpassen“, schreibt Urbon an die Aktionäre.

In China verzeichneten die Niestetaler 2014 einen erheblichen Rückgang bei der Nachfrage nach Solar-Wechselrichtern. Diese wandeln Gleichstrom in netztauglichen Wechselstrom um. Zum Verlust von SMA im Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 179,3 Millionen Euro trug die China-Tochter Zeversolar 19 Millionen Euro bei.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.