Gestiegene Nachfrage nach Solartechnik im Ausland ist Ursache

SMA auf dem Weg in die Gewinnzone

Niestetal/Kassel. Der Niestetaler Solartechnik-Hersteller SMA hat am Dienstag erneut die Umsatz- und Ergebnisprognose angehoben und ist dabei, in die Gewinnzone zurückzukehren. 

Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand nunmehr einen Umsatz von 850 bis 900 statt der bislang prognostizierten 800 bis 850 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll sich bei null bis zehn Mio. Euro einpendeln. Bislang war ein Verlust zwischen null und 25 Mio. Euro erwartet worden.

Aktualisiert um 11.16 Uhr

SMA habe innerhalb kürzester Zeit die Trendwende geschafft, sagte Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. Durch den umfassenden Umbau gehe man gestärkt aus dem seit Jahren anhaltenden Strukturwandel der Solarbranche hervor und werde in diesem Jahr erstmals seit 2010 wieder ein Umsatzwachstum erzielen.

Grund für diese positive Entwicklung ist die gestiegene Nachfrage nach Solartechnik im Ausland, insbesondere in den USA und Asien. Wie berichtet, ist SMA dabei 1200 der einst 3100 Vollzeitstellen abzubauen. Ende August hatten bereits 950 Beschäftigte das Unternehmen gegen Abfindungen verlassen.

Dem Aktienkurs tat die Prognose-Anhebung richtig gut. Am Morgen legte das Papier gegen den Trend 13 Prozent auf 32,80 Euro zu. 

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