Modernes, einfaches Schwimmbad

SPD stellte Pläne für neues Hallenbad in Niestetal vor

Volles Haus: Etwa 130 Bürger verfolgten im Sitzungssaal des Rathauses die Vorstellung der Pläne für ein neues Hallenbad in Niestetal. Foto: Schindler

Niestetal. Vier Tage vor dem Bürgerentscheid über den Bau eines neuen Hallenbads in Niestetal hat die SPD erstmals gezeigt, wie das künftige Schwimmbad in etwa aussehen könnte.

Eine genaue Planung gibt es jedoch noch nicht, sie soll erst in Auftrag gegeben werden, wenn die Entscheidung für den Neubau gefallen ist.

Im vollbesetzten Sitzungssaal des Rathauses wurde unter anderem eine Planskizze präsentiert, die verdeutlicht, wie die Ausstattung des Hallenbads aussehen könnte und welcher Standard vorgesehen ist.

Etwa 130 Bürger verfolgten interessiert den Vortrag, auf die sachlich vorgetragenen Nachfragen gaben die Fachleute erläuternde Hinweise.

Danach soll in Niestetal ein modernes, aber einfaches Hallenbad entstehen, im Standard ähnlich dem Wichtelbrunnenbad. Eine Sauna oder einen Gastronomiebereich wird es nicht geben.

„Es handelt sich um ein zweckgebundenes Bad, das wird keine Therme“, sagte Karsten Luttrup-Bauer von der Kasseler Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft (KVV), die im Auftrag der Gemeinde ein Grundkonzept erarbeitet hat. Um Kosten zu sparen, sei der „Standard bewusst niedrig gehalten“. Das heißt: Teure Natursteine wird es nicht geben, stattdessen sollen Boden und Wände mit Standardfliesen bestückt werden. Zur energiespargenden Beleuchtung werden einfache LED-Lampen eingesetzt.

Das Hallenbad soll sich an Familien richten, aber auch Schulschwimmen und Vereinsschwimmen unter Regie der DLRG sind möglich.

Das Bad hat drei Wasserbereiche: 

  •  ein Schwimmerbecken von 25 Meter Länge mit vier Bahnen, die Wassertiefe beträgt durchgängig 1,80 Meter
  •  ein Nichtschwimmerbecken von etwa zehn Meter Länge für Kinder, Sport- und Aquatherapie
  •  einen Planschbereich mit zwei verbundenen Becken.

Dazwischen werden Verweilzonen mit Bänken und Liegestühlen angelegt, im Außenbereich gibt es eine Terrasse mit Liegemöglichkeit.

Der Eingangsbereich wird mit einem Kassenautomaten bestückt. Von hier gelangt man zu den Umkleiden und Sammelumkleiden, über den Barfußgang zu den Duschen und Toiletten.

Die Baukosten für das Schwimmbad mit einer Fläche von circa 2000 Quadratmeter wurden mit 6,24 Millionen Euro angegeben - drei Mio. Euro entfallen auf das Gebäude, 1,7 Mio. Euro auf die technische Ausstattung.

Über den Bau des Schwimmbads können die Niestetaler Bürger am Sonntag, 8. November, in einem Bürgerentscheid befinden. Zwischen 8 und 18 Uhr können 8842 Wahlberechtigte in einem der sechs Wahllokale in Sandershausen und Heiligenrode ihre Stimme abgeben. Das Ergebnis ist für das Gemeindeparlament bindend.

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