Nach Querelen

Nach Querelen: Feuerwehr Niestetal sieht sich wieder gut aufgestellt

Niestetal. Nach Auffassung des neuen Niestetaler Gemeindebrandinspektors Ingolf Aust hat sich die Freiwillige Feuerwehr nach dem Austritt von 30 Aktiven Anfang des Jahres inzwischen von dem personellen Aderlass erholt.

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Mit 48 Männer und Frauen sei die Einsatzabteilung „sehr gut aufgestellt“, erklärte der Feuerwehrchef. Er reagierte damit auf den HNA-Bericht über den Akteneinsichtsausschuss des Gemeindeparlaments, der die Umstände der Austritte klären soll. Seit Januar seien viele neue Mitglieder in die Einsatzabteilung eingetreten, sagte Aust. Auch bei den bisher 43 Einsätzen der Wehr in diesem Jahr habe es keine Engpässe gegeben. Seit einem Monat würden die Feuerwehren aus Kaufungen und Nieste bei Einsätzen nicht mehr mitalarmiert. Dies war bis dahin aus Sicherheitsgründen geschehen.

Ingolf Aust

Unterdessen erklärt SPD-Fraktionschef Jens Dieter Horn, es seien in den Akten keine Belege für mangelndes Vertrauen und fehlende Unterstützung seitens des Gemeindevorstands bei der Lösung der Probleme gefunden worden. Mit diesem Argument hatten die Feuerwehrleute ihren Austritt begründet. Vielmehr liste die SPD-Fraktion neun verschiedene Maßnahmen auf, die zur Lösung des Konflikts ergriffen worden seien.

Wie berichtet, ist es dem Ausschuss, nicht gelungen, einen Abschlussbericht zu beschließen. Am 27. September wird ein neuer Versuch unternommen. (ket)

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