Anlagen der Städtischen Werke und SMA

Fotovoltaik-Klau am Sandershäuser Berg: Zäune gegen Diebe

Gegen Eindringlinge: Die Solar-Freilandanlage von SMA am Sandershäuser Berg bei Niestetal ist mit einem hohen Zaum samt Stacheldraht umgeben. Auch weil sie Forschungszwecken dient, will man ungebetene Besucher von den Modulen fernhalten. Foto: Ketteritzsch

Niestetal. Angesichts der bundesweit grassierenden Diebstähle von Fotovoltaik-Modulen gehen die Betreiber der großen Solar-Freilandanlagen am Sandershäuser Berg bei Niestetal auf Nummer sicher.

Ein hoher Zaun umgibt die Anlage der Städtischen Werke Kassel. „Außerdem wird das Gelände mit Videokameras überwacht“, sagte Unternehmenssprecher Ingo Pijanka auf Anfrage. Glücklicherweise sei bislang „nichts weggekommen“.

Ingo Pijanka

Auch auf der anderen Seite der Hermann-Scheer-Straße versperren hohe Zäune mit Stacheldraht den Zugang zu der erheblich größeren Solaranlage von SMA. „Entsprechende Schilder weisen auf die Zugangsberechtigungen beziehungsweise -beschränkungen hin“, so Sprecherin Dagmar Buth-Parvaresh.

Darüber hinaus gebe es „weitere Sicherheitsmaßnahmen“. Details dazu nannte die Sprecherin nicht. Zur Zeit des Baus der SMA-Anlage im ersten Halbjahr 2014 patroullierten Wachleute auf und vor dem Gelände. Während es bei der Freilandanlage der Städtischen Werke (maximale Leistung: 0,8 Megawatt) allein um die Produktion von Strom geht, dient der Solarpark von SMA (maximale Leistung: 3,2 Megawatt) auch der Forschung. Dort erprobt und präsentiert die Entwicklungsabteilung des Unternehmens neue Technologien unter realen Bedingungen. Es ist daher naheliegend, dass sich die Niestetaler auch aus diesem Grund vor ungebetenen Besuchern schützen. Weitere große Solar-Freilandanlagen gibt es auf dem Gelände der Erler-Anlage bei Fuldatal-Rothwesten und an der Autobahn 44 bei Schauenburg.

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