Förderverein Christoph 7 lud zur Weihnachtsfeier in den Feuerwehrstützpunkt Ihringshausen

Nikolaus kam mit dem Hubschrauber

Großer Andrang: Nach der Landung mit dem Rettungshubschrauber verteilte der Nikolaus Geschenke an die Kinder. Die warteten dicht gedrängt, bis ihr Name aufgerufen wurde. Foto: Schilling

Fuldatal. „Ich kann ihn schon hören“, ruft Till und schaut aufgeregt in den Himmel. Gemeinsam mit vielen anderen Kindern wartet er in der großen Halle des Feuerwehrstützpunktes Fuldatal-Ihringshausen auf den Nikolaus.

Dicht gedrängt stehen die Kinder an den Scheiben, durch die sie auf den Hof hinausschauen können. Till hört nicht etwa die Glöckchen des Rentierschlittens. Er hört ein Dröhnen, das immer lauter wird. Schließlich fangen die Scheiben zu vibrieren an, und dann ist er da - der Rettungshubschrauber Christoph 7.

Mit ihm kam der Nikolaus am Samstag zur Weihnachtsfeier geflogen. Jedes Jahr lädt der Förderverein Christoph 7 all die Kinder zu der Feier ein, die im laufenden Jahr von den Hubschrauberbesatzungen behandelt wurden. „Dabei geht es um die Trauma-Verarbeitung“, erklärt Uwe Baumert, Vorstandsmitglied des Vereins. „Die Kinder verbinden Schmerzen mit dem Hubschrauber. Heute wollen wir das ins Positive wenden; dadurch, dass der Hubschrauber den Nikolaus bringt.“

Der stieg winkend aus dem Helikopter und war in der Halle bald von den Kindern umringt. Jedes wurde mit Namen aufgerufen und bekam vom Nikolaus eine Tüte mit Geschenken überreicht. Mit dabei war auch die dreijährige Janina aus Melsungen. „Sie hatte einen komplizierten Fieberkrampf“, erinnert sich Mutter Nicole Bischoff. „Wir haben den Notarzt gerufen, und der hat den Rettungshubschrauber angefordert.“ Der flog das kleine Mädchen ins Klinikum Kassel. Über die Einladung zur Weihnachtsfeier hat sich die Familie sehr gefreut. „Das ist eine tolle Sache“, sagt Nicole Bischoff.

Fast alle eingeladenen Familien waren gekommen und feierten mit den Piloten, Ärzten und Rettungssanitätern des Christoph 7. Eine Märchenerzählerin unterhielt die Gäste, im Infomobil konnte man sich am Flugsimulator versuchen, und zum Toben stand eine Hüpfburg bereit.

Von Meike Schilling

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