Förderverein der Luftrettungsstation Christoph 7 trainiert für Kindernotfälle

Ahnatal. Im Notfall zählt jede Sekunde, um das Leben eines Menschen zu retten. Jeder Handgriff der Einsatzkräfte muss genau einstudiert sein, und das Zusammenspiel der Rettungsmannschaft muss fehlerfrei funktionieren. Um dies zu gewährleisten, ist regelmäßige Übung unumgänglich.

Deshalb nutzte der Förderverein der Luftrettungsstation „Christoph 7“ Kassel die Möglichkeit, sich im Ahnataler Feuerwehrhaus zum Thema Kindernotfälle fortzubilden.

„Uns werden hier in Ahnatal ideale Rahmenbedingungen für eine solch wichtige Übung geboten“, lobte Peter Stahl, stellvertretender Leiter der Christoph 7 Luftrettung Hessen und Vorsitzender des Fördervereins. Zwölf Notärzte und acht Rettungsassistenten nahmen an dem Seminar teil.

Der Förderverein, der mittlerweile 900 Mitglieder in seinen Reihen zählt, scheute weder Kosten noch Mühen, den Rettungskräften die Möglichkeit realitätsgetreuer Übungsfälle zu geben. Hochtechnisierte Puppen sowie ein spezielles Simulationstraining der Universität Tübingen gestalteten die Notfälle praxisnah.

Drei Tübinger Kindernotärzte sowie zwei Intensivkrankenschwestern nahmen selbst an der Fortbildung teil. Zudem stellte das Kasseler Deutsche Rote Kreuz einen Rettungswagen, und der Rettungshubschrauber Christoph 7 landete mehrfach in Ahnatal.

„Unser Ziel war es, Fehler zu erkennen und daraus zu lernen. Zugleich war es für uns ein tolles Teamtraining“, lobte Stahl. Auch die gastgebende Ahnataler Feuerwehr war begeistert von dem Gemeinschaftssinn. „Es ist immer wichtig, die Leute kennenzulernen, mit denen wir im Notfall zusammenarbeiten“, erklärte der Ahnataler Daniel Kaufhold.

Von Tobias Kisling

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