Nach Umbau der Kindertagesstätte Dörnhagen haben Kinder und Erzieherinnen bessere Bedingungen

Oasen zum Spielen und Lernen

Blick vom Amphitheater: Der Kindergarten-Anbau (rechts) bildet durch das großzügige Treppenhaus (blaue Fassade) eine Einheit mit dem sanierten Dorfgemeinschaftshaus (links). Spielen dürfen die Kinder hier noch nicht, weil der Rasen erst wachsen muss. Fotos: Dilling

Fuldabrück. In einer altersgemischten Gruppe von 20 Kindern kann die Arbeit für eine Erzieherin manchmal ganz schön anstrengend sein. Und es ist schwierig, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Oasen für das Spiel in kleineren Gruppen, die Förderung der Vorschulkinder und Rückzugsorte zum Ausruhen, vor allem für die Jüngsten, sind da sehr wichtig. Die jetzt abgeschlossenen, 750 000 Euro teuren Umbau- und Renovierungsarbeiten bedeuten für die Kita Dörnhagen in dieser Beziehung einen Quantensprung.

Bedingungen verbessert

Kornelia Emmeluth und Bauamtsleiter Jürgen Eurich zeigen auf einem Rundgang, wie sich die Bedingungen für Kinder und Erzieherinnen durch die Aufstockung des Anbaus am Dorfgemeinschaftshaus verbessert haben. Vieles ist größer und heller geworden. Das gilt auch für den neuen Personalraum. Alles wirkt freundlich und einladend. In der funkelnagelneuen Küche bereitet Gabi Stehl die Kartoffelpuffer für das Mittagessen vor.

Die Nutzfläche des Kindergartens, dessen Umbau mit 120 000 Euro aus Bundesmitteln bezuschusst wurde, ist um ein Drittel auf 622 Quadratmeter gewachsen. Davon profitieren zunächst die Jüngsten: 16 der 80 Kinder sind jünger als drei Jahre. Die Tendenz gehe dahin, dass Eltern ihre Kinder immer früher in die Kita schicken. Es gibt jetzt einen großen, separaten Schlafraum in der Kita, mehrere Räume, in denen die Jüngsten gewickelt werden können, und ein behindertengerechtes Bad. Im zweiten Stock können die Erzieherinnen die Vorschulkinder gezielt fördern: Ein großer Raum dient als Lernwerkstatt, in der die Kinder beispielsweise den Körperbau des Menschen an einem Skelett studieren können. Daneben ist die Bücherei der Kita. Die zusätzlichen Räume ermöglichten eine Arbeit in Kleingruppen, sagt Emmeluth.

Mehr Platz zum Toben

Der neue, 100 Quadratmeter große Bewegungsraum mit einem multifunktionalen Turngerät lässt keine Kinderwünsche offen. Bei schönem Wetter haben die Kinder noch viel mehr Platz zum Toben und Spielen. Über 1500 Quadratmeter groß sind die Freiflächen vor und hinter dem Kindergarten, mit Spielgeräten für jeden Geschmack, einer Matschanlage und einer Bobbycar-Bahn. Ein kleines Amphitheater lädt zu Aufführungen im Freien ein. Die Außenanlage hat noch einmal 60 000 Euro gekostet. Schließlich profitieren auch die Eltern von dem umgestalteten Kindergarten. Auf dem frisch gepflasterten Vorplatz des Dorfgemeinschaftshauses sind 30 Parkplätze und ein separater Zugang zur Kita entstanden.

Das sorgt für Sicherheit, das gefährliche Parken sowie Aus- und Einsteigen am Straßenrand gehören der Vergangenheit an. (pdi)

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