Förderverein der Hoofer Grundschule stellt sich vor und wirbt um Mitglieder

Offen für Kinderwünsche

Aus dem Vorstand des Fördervereins: (von links) Doris Ressel (vom Betreuungsangebot der Schule), die Eltern Thomas Kunold, Sandra Landgrebe und Heidi Wenzel (Erste Vorsitzende) sowie die Leiterin der Grundschule Hoof und zweite Vorsitzende des Vereins, Monika Salzmann. Fotos: Wienecke

Schauenburg. „Mit einem Förderverein kann man viel mehr auf die Beine stellen. Die meisten Schulen haben einen“, sagt Monika Salzmann. Als sie vor zwei Jahren die Schulleitung der Grundschule in Hoof übernahm, stellte sie fest, dass es dort noch keinen Förderverein gab. Dies hat sich inzwischen geändert.

Mit einer Informationsveranstaltung in der Aula stellten die Vorstandsmitglieder die Ziele ihres gemeinnützigen Vereins vor und warben um Mitglieder. Zunächst sollen Schulprojekte und die Lernwerkstätten der Schule unterstützt sowie Wünsche der Kinder realisiert werden. Bei einer Kinderversammlung hatten Schüler um neue Geräte für ihre Pausengestaltung gebeten. Die Ausleihe der Roller, Fahrräder und Spielgeräte verwalten sie bereits selbst.

„Die Kinder wünschen sich auch die AGs zurück“, berichtet Sandra Landgrebe. „Es gab eine Chor-AG, eine Lese-AG und eine Mathe-AG“, sagt sie. Neben Aspekten der Schulhofgestaltung hält sie einen Literaturnachmittag mit Kaffee und Kuchen, bei dem Kinder vorlesen, für realisierbar. „Dazu möchten wir auch Senioren einladen“, ergänzt Monika Salzmann, die stellvertretende Vereinsvorsitzende wurde.

„Die AGs könnten externe Kräfte leiten, die über den Förderverein finanziert würden“, schlägt sie vor. Eine Anregung, eine neue Chorleiterin zu finden, gab es bei der Informationsveranstaltung bereits, berichtet Heidi Wenzel, Mutter eines Grundschulkindes und Erste Vorsitzende des Fördervereins. „Wir hoffen, dass viele eintreten“, sagt sie. „Für Ideen und Anregungen sind wir offen.“ Über eine Schulbibliothek wolle man sicherstellen, dass die Kinder weiterhin Zugang zu Büchern haben, auch im Hinblick darauf, dass eine mögliche Schließung der Stadtbücherei in Hoof im Jahr 2017 im Gespräch sei.

Das Betreuungsangebot der Schule, das derzeit bis 14.30 Uhr gewährleistet ist und von Doris Ressel und Monika Debus geleitet wird, könnte - abgestimmt auf die Bedürfnisse der Eltern - erweitert werden.

Während die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen plauderten, bastelten die Grundschüler oder ließen sich schminken. Kim, Lea, Max und Fatma nutzten die Gelegenheit, um mit den Leihfahrrädern und -rollern aus dem Schulbestand eine Runde über den Schulhof zu fahren.

Von Bettina Wienecke

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