Impressionen: Wolfgang Bös stellt Bilder im Fuldabrücker Rathaus aus

Nie ohne seinen Malblock

Farbenfroh: Wolfgang Bös malt gern Architekturen wie das Schloss Beberbeck (links) und die Balhorner Kirche. Foto: Hartung

fuldabrück. „Viele Bauernhäuser und Gehöfte, die ich gemalt habe, sind einmaliges und wertvolles Kulturgut, das erhalten und gepflegt werden muss“, sagt Wolfgang Bös.

Fuldabrücks Bürgermeister Dieter Lengemann eröffnete am Donnerstagabend vor rund 30 Gästen die Ausstellung „Impressionen“ im Rathaus in Dörnhagen. Beberbeck, Balhorn, Kassel und Fuldabrück, viele Gäste erkennen auf den 64 Bildern ihren Wohnort. Aber auch auf seinen Reisen, zum Beispiel nach Kreta, in die Toskana oder nach Sylt, hat Bös viele Impressionen gesammelt.

Wenn der 79-Jährige seinen Leidenschaften, Wandern und Reisen, nachgeht, ist er nie ohne Skizzenblock unterwegs. Zu Hause entstehen dann aus den Vorlagen farbenfrohe Aquarelle oder Bleistiftzeichnungen. Besonders gern bringt Bös die unterschiedlichen Bauweisen zu Papier.

Wolfgang Bös wurde 1931 in Wanfried an der Werra geboren. Nach einer Malerlehre bei Otto Meckbach in Kassel war er Gastschüler bei Professor Fritz Zimmer in Bad Wildungen. Er besuchte unter anderem die staatliche Werkkunstschule Kassel und lernte am amerikanischen Ferninstitut Famous Artists School. Später arbeitete er in verschiedenen Werbeagenturen als Grafik-Designer und als Zeichner beim Kreisplanungsamt in Kassel. Seit 1996 ist er im Ruhestand. Bös lebt in Kassel.

Die Ausstellung ist bis zum 25. Februar im Fuldabrücker Rathaus in Dörnhagen zu sehen.

Von Tina Hartung

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