Wieder Andrang bei Wintersportbörse des OSC in der Vellmarer Ahnatalschule

900 Paar Skier im Angebot

Erfolgreiche Suche: Ziemlich schnell hatten Martin Kolodziey und Johanna Milde aus Espenau die für sie passenden Skier aus dem reichhaltigen Angebot herausgesucht. Jetzt hoffen die beiden auf einen langen und kalten Winter, damit sie ihre Neuerwerbungen auch ausgiebig nutzen können. Fotos: Brandau

Vellmar. „Es ist eine Mammutaufgabe, der wir uns schon seit 30 Jahren stellen“, sagt Elke Göldner, Abteilungsleiterin der Wintersportler in Obervellmarer Sportclub (OSC Vellmar). 100 freiwillige Helfer waren drei Tage im Einsatz, um eine der größten Second-Hand-Märkte in der Region für Wintersportgeräte- und Bekleidung zu organisieren.

Die Ahnatalschule platzte aus allen Nähten. „Der Andrang war, wie in den Vorjahren wieder sehr groß“, bestätigte Göldner. Doch die Nachfrage nach Winterbekleidung, insbesondere für Kinder sei in diesem Jahr leicht zurückgegangen. Das hänge damit zusammen, das Discounter in den vergangenen Wochen mit Billigpreisen geworben hätten. Eine massive Zunahme des Publikumsinteresses habe es hingegen im Bereich der gebrauchten Skier gegeben. So wurden in diesem Jahr fast 900 Paar der klassischen Wintersportgeräte angeboten, die auf Käufer warteten.

Dazu gehörten Isolde und Alfred Gehrke, die ihre gebrauchten Skischuhe auf dem letzten Drücker abgegeben hatten. Pünktlich um 13 Uhr stürmten dann hunderte Interessenten die Schule und der Verkauf begann.

Darunter auch die Gehrkes, die es gerade noch so geschafft hatten „Wir sehen uns nach besseren Schuhen um“, erklärte die 58-Jährige aus Niestetal, die seit Jahren zur Skibörse nach Vellmar kommt und die Veranstaltung als „erste Adresse für Wintersportler“ bezeichnet.

Auch für Angela Böde trifft das zu. Die Kasselerin hatte zwei Skijacken abzugeben und wollte für ihre inzwischen größer gewordenen Kinder Skihosen kaufen. „Nach Vellmar komme ich, weil es hier Qualität zu kleinen Preisen gibt und ich damit immer gut gefahren bin“, sagte sie. Darauf hoffte auch Andreas Wollermann. Der Ahnataler Familievater suchte für seinen dreijährigen Sohn Rayk Skier, damit die Familie künftig gemeinsam die Winterfreuden erleben kann.

Geduldige Helfer

Zwei, die schnell fündig wurden, waren Johanna Milde und Martin Kolodziey aus Espenau. Stolz präsentierten sie ihre Skier, die sie durch den Winter begleiten sollen. Sie lobten die Geduld der ehrenamtlichen Helfer, die ihre Kunden berieten, die Bindungen einstellten und beim Anprobieren der vielen Kleidungsstücke halfen.

Von Werner Brandau

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