Vertreter von Fußballverband, Polizei, Sportverein und Stadt nahmen Baunataler Spielstätte unter die Lupe

Parkstadion tauglich für Regionalliga

Höherklassig: Sowohl die Spieler des KSV Baunatal als auch das Parkstadion als Spielstätte müssen in der Regionalliga höheren Anforderungen genügen. Archivfoto: Fischer

Baunatal. Der Aufstieg in eine höhere Liga bedeutet nicht nur für Sportler eine neue, schwierigere Aufgabe. Auch die genutzten Sportstätten müssen oft höheren Anforderungen genügen.

So auch das Baunataler Parkstadion nach dem Aufstieg der Fußballer des KSV Baunatal in die Regionalliga. Jetzt wurde das Stadion einer eingehenden Prüfung unterzogen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Erfreuliches Ergebnis: Mit einigen wenigen Maßnahmen wird die Sportanlage im Herzen der Stadt regionalligatauglich.

Bei einem Ortstermin begutachteten jetzt Vertreter des Süd-Westdeutschen Fußballverbandes und der Polizei sowie des KSV und der Stadt die Spielstätte. Sie kamen gemeinsam zu der Bilanz: Die Gesamtbedingungen seien für den Aufsteiger außergewöhnlich gut.

Drei Bedingungen müssen die Baunataler nach Informationen aus dem Rathaus noch erfüllen, dann ist dem Parkstadion der Titel „Regionalligatauglich“ sicher. Zur Nutzung des Stadions als Regionalliga-Stätte sind laut Richtlinien des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein Sicherheitskonzept und ein aktueller Rettungswegeplan notwendig. Beides werde in den nächsten drei Wochen durch ein jetzt vom Magistrat beauftragtes regionales Ingenieurbüro erstellt, heißt es aus der Verwaltung.

Zur Sicherheit der Spieler und Schiedsrichter werde zudem ein mobiler, faltbarer Spielertunnel angeschafft, der den Eingang zum Rasen über den bisherigen Spielertunnel hinaus verlängert.

In Erwartung einiger „komplizierter Fangruppen“ der Gast-Mannschaften werde fer-ner, ebenfalls nach Richtlinien des DFB und nach Rücksprache mit der Polizei, ein Teil der Stehplatztribüne mit einer Umzäunung abgetrennt. Für diese Fans muss außerdem der Zugang zum Stadion durch den zweiten Eingang im nördlichen Bereich des Stadions gewährleistet sein.

Um einen direkten Zugang zum Spielfeld zu verhindern, muss zudem der Bereich von diesem Eingang bis zur abgetrennten Stehplatztribüne mit einer mobilen Zaunanlage gesichert werden. Darüber hinaus soll ein zweiter abgetrennter Bereich der Stehplatztribüne zu bestimmten Zeiten eventuell rivalisierende Fangruppen voneinander trennen.

Der Magistrat der Stadt stimmte den für die Erfüllung dieser Vorgaben erforderlichen Maßnahmen jetzt zu. Die notwendigen Arbeiten starten nach Mitteilung der Verwaltung in Kürze, sodass „der KSV Baunatal im eigenen regionalligatauglichen Parkstadion bei spannenden Spielen und hoffentlich vielen Siegen seine erste Saison in der 4. Liga angehen kann“. (mic)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.