Schweres Erdbeben in Norditalien – Keine Verletzten und Schäden in Bertinoro und im Kreis Forli-Cesena

Partnerregion kam mit Schrecken davon

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Hielt dem Beben stand: Die Säule in Kaufungens italienischer Partnergemeinde Bertinoro. An dem Wahrzeichen wird alljährlich ein Freundschaftsfest gefeiert.

Kreis Kassel. Erleichterung herrschte gestern in Kaufungen und im Kasseler Kreishaus: Von dem schweren Erdbeben am Sonntag in Norditalien ist die Partnerregion in der Emilia Romagna weitgehend verschont geblieben.

Obwohl der Partnerlandkreis Forli-Cesena des Kreises Kassel und auch Kaufungens Partnerkommune Bertinoro nicht weit vom Epizentrum bei Bologna entfernt liegen, gab es keine Verletzten und auch keine Schäden an Häusern. Das brachten mehrere Vertreter des Landkreises und der Gemeinde Kaufungen am Montagmorgen in Erfahrung.

Beben mitbekommen

„Gottseidank ist in unserer Partnerstadt nichts passiert“, sagte der Kaufunger Beigeordnete Cono Morena, der aus Süditalien stammt und seit vielen Jahren in Nordhessen lebt. Die Menschen in Bertinoro hätten das Erdbeben zwar mitbekommen, seien aber mit dem Schrecken davongekommen.

„Glück gehabt“

„Glück gehabt“, so fasste Kreissprecher Harald Kühlborn die Situation im italienischen Partnerkreis zusammen. Der Nordwesten von Bologna sei viel stärker von dem Erdbeben getroffen worden als der Kreis Forli-Cesena, der südöstlich in Richtung Adria liegt, sagte Kühlborn. (hog)

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