Nach der Wahl: SPD bekommt 21 Plätze in neuer Stadtverordnetenversammlung

Pfarrer mit großem Sprung

Wolfgang

Vellmar. Die Würfel sind gefallen, jetzt ist es möglich, nach der Kommunalwahl einen Blick auf die Wahllisten zu werfen und einmal zu schauen, wer eigentlich nach dem Willen der Wähler für die einzelnen Parteien in die kommunalen Gremien einziehen könnte.

Die SPD als stärkste Kraft kommt demnach im neuen Vellmarer Parlament mit ihren 55,1 Prozent auf 21 Sitze und kann ihre Stärke von 2006 halten. Gewählt wurden in der Reihenfolge der meisten Stimmen: Hans Georg Trust, Wolfgang Bennefeld, Gerald Herber, Peter Abel, Simone Wolf, Regine Braunen, Walter Brück, Oliver Ulloth, Gerd Günther, Rainer Weyers, Gerhard Persch, Peter Hanke, Tanja Sterzing, Bastian Kunz, Ralf Franke, Arnold Sterzing, Michael Riese, Manfred Ludewig, Gunnar Fehling, Annerose Kreitz-Bruder und Eugen Zering.

Was bei der SPD auffällt: Bennefeld, seit 1985 Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Vellmar-Stadtmitte, wurde vom Wähler von Platz 13 der Liste auf Platz zwei katapultiert.

Die CDU (25,1 Prozent) verliert zwei Sitze und stellt demnach noch neun Abgeordnete. Dies sind: Dr. Burkard Müller, Michael Stöter, Matthias Risch, Elvira Ziegler, Renate Diwisch, Ralph Burbank, Klaus Parusel, Martin Saueressig und Tanja Stöter. Auffällig: Während die SPD-Kandidaten auf den ersten drei Plätzen stimmenmäßig relativ dicht zusammenliegen, hat Müller bei der CDU auf Stöter und Risch mehr als 1000 Stimmen Vorsprung. Ein klarer Vertrauensbeweis für den nicht immer unumstrittenen Fraktionschef.

Die Grünen mit 17 Prozent der Stimmen gewannen drei Sitze und liegen damit bei sechs Stadtverordneten. Laut Endergebnis wären das Siegfried Kopperschmidt, Andrea Sauer, Markus Morth, Marianne Sauer, Inge Hausmann und Dr. Erich Fehr.

Für die FDP (2,8 Prozent) bleibt ein Sitz. Als Einzelkämpfer käme dafür nach der Auszählung Spitzenkandidat Markus Pape infrage.

Nicht aufgeführt sind auf dieser Liste die möglichen Nachrücker, weil manche Partei ja noch den Magistrat bestücken muss. Dort erhält die SPD vier Sitze, die CDU zwei und die Grünen einen. Dazu kommt kraft Amtes als Sprecher des Gremiums noch SPD-Bürgermeister Dirk Stochla. Als stärkste Fraktion dürfte die SPD auch wieder den Stadtverordnetenvorsteher stellen. Archivfoto: Brandau/nh

Von Stefan Wewetzer

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