Rothwestener beteiligten sich an hessenweiter Aktion: Sie säuberten Wege und Gräben

Mit Pieksern gegen den Müll

Packten mit an: Norbert Dornemann (von links), Gerhard Freudenreich, Willi Stahl, Hans Lange, Ingo Kersten, Rolf Rehbaum und Helmut Koch waren in ihrem Heimatort unterwegs. Foto:  Grigoriadou

Fuldatal. Regenjacke auf, Gummistiefel an und Piekser in der Hand – so standen die Mitglieder des Ortskuratoriums Rothwesten vor dem Feuerwehrhaus. In allen Fuldataler Ortsteilen machten sie sich auf, um Spazierwege, Wiesen und Gräben von Müll zu säubern. Sauberhaftes Hessen heißt die Aktion, die zu den größten und ältesten Umweltkampagnen in Deutschland gehört.

Tonnen von Müll

In den vergangenen Jahren sind einige Tonnen an Scherben, Drähten, Plastik und Autoreifen zusammen gekommen. „Wir schauen uns unsere Wander- und Spazierwege vorher an und dann planen wir die Routen“, sagte Norbert Dornemann, während er die Wege auf einem Plan farblich markierte. Was die Rothwestener erwartete? „Eine große Menge an Plastik“, ist sich Ingo Kersten sicher. Allerdings habe sich die Müllmenge verringert in den vergangenen Jahrzehnten. „Bevor es eine hessenweite Aktion wurde, haben wir ja unseren Ort auch schon sauber gehalten.

Es ist schon besser geworden mit der Müllentsorgung.“ Schade sei nur, dass die Beteiligung an freiwilligen Aktionen gering sei, bedauern die Herren. (pgr)

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