Fünfte Jahresetappe auf Jakobsweg führt 300 Kilometer bis ins Zentralmassiv – Santiago de Compostela für 2018 im Visier

Pilger wandern von der Schweiz nach Frankreich

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Mit dem Kreuz voran: Das Bild entstand bei einer früheren Etappe der Baunataler Pilger. Diesmal werden sie von Lausanne am Genfer See bis ins französische Zentralmassiv wandern.

Baunatal. Die fünfte Etappe der evangelischen Kirchengemeinde Baunatal-Mitte auf dem Jakobsweg bis ins spanische Santiago de Compostela steht an. Vom 13. bis 27 Oktober wollen die Pilger 300 Kilometer von Lausanne (Schweiz) ins französische Zentralmassiv wandern.

Der Zielort heißt Le Sétoux, er liegt südwestlich der Großstadt Lyon.

Das ehrgeizige Ziel heißt letztlich, bis 2018 in weiteren sechs Jahresetappen à zwei Wochen den berühmten Wallfahrtsort in Galicien zu erreichen. Anmeldungen für die aktuelle Tour sind bei Pfarrer Günter Törner möglich, 50 Menschen können mitlaufen, etwa 20 Plätze sind noch frei.

Es geht nach der Reihenfolge der Anmeldungen. Die Kosten für Fahrt, Unterbringung und Verpflegung betragen 600 Euro (Jugendliche: 550 Euro).

In der Vergangenheit waren nicht nur Pilger aus Baunatal, sondern auch aus anderen Teilen der Republik mitmarschiert. Das Projekt läuft seit 2009. Zuvor hatte Törner schon Pilgertouren durch Deutschland, beispielsweise auf den Spuren der heiligen Elisabeth und des Reformators Martin Luther, organisiert.

Im Durchschnitt stehen 20 Kilometer auf dem Tagesplan – in der Realität können das mal 13 und mal 30 Kilometer sein.

Schwierig war es laut Törner diesmal, Unterkünfte zu finden. Unter anderem reiste er selbst mehrmals nach Frankreich, um Schlafplätze zu akquirieren. Nun werden die Pilger auf Campingplätzen, in kommunalen Gemeinschaftshäusern, kirchlichen Räumen, einer Gruppenunterkunft und sogar im Gebäude eines Radiosenders übernachten. Zwei Begleitfahrzeuge sorgen für Gepäcktransport und Verpflegung. (ing)

Kontakt: Törner, Telefon 01 73/8 73 48 59.

www.kibaum.de

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