Grundschüler backten im Kinderhort Frommershausen zusammen mit Eltern und Großeltern

500 Plätzchen aus dem Ofen

Vellmar. Man nehme ein gutes Dutzend Väter, jede Menge Kinder, mehrere Hände voll Mehl, Zucker, Butter - und eine große Portion Spaß. Dann gibt man all diese „Zutaten“ gut durchmischt in den Hort-Raum der Grundschule Frommershausen. Und wartet anschließend gespannt darauf, bis die ersten Plätzchen fertig sind.

Passendes Rezept

So lautete das Rezept für das traditionelle Vater-Kind-Plätzchenbacken, das der Kinderhort in Frommershausen bereits zum zehnten Mal organisiert hatte. Dazu eingeladen waren die insgesamt 20 Grundschüler im Alter von sechs bis elf Jahren, die den Hort täglich nach Schulschluss zwischen 11.30 Uhr und 16.30 Uhr besuchen und - ausschließlich - deren Väter beziehungsweise Großväter.

„Die Väter sehen wir aufgrund ihrer Arbeitszeiten nicht so häufig bei uns im Hort. Bei Aktionen wie dieser oder auch unserem Kicker-Turnier im März bekommen wir Gelegenheit, uns gegenseitig näher kennenzulernen. Für die Mütter planen wir im Gegenzug eine Mutter-Kind-Pralinenwerkstatt“, sagte Hort-Erzieher Achim Mathusek, der das Plätzchenbacken gemeinsam mit seiner Kollegin Steffi Bau organisiert hatte.

Das kam auch bei Thomas Grebe gut an: „Ich finde es schön, bewusst Zeit mit meiner Tochter zu verbringen“, sagte der Vater der neunjährigen Mascha.

Zum ersten Mal fand das vorweihnachtliche Treffen in den neuen Räumlichkeiten des Horts statt. „Unser Hort ist im Sommer aufgrund des erweiterten Betreuungsangebots für die unter Dreijährigen von der Kindertagesstätte Frommershausen in die Grundschule umgezogen.

Gut eingelebt

Wir haben uns hier sehr gut eingelebt“, erläuterte Mathusek, während er die Bleche mit Spritzgebäck, Ausstechplätzchen und unter anderem Vanillekipferl nacheinander in den Ofen schob.

Eile war geboten

Hier war Eile geboten: Schließlich produzierten Melvin, Anne, Mascha und Jette mit ihren Papas - neben zahlreichen Gläsern voll mit Orangenmarmelade - in kurzer Zeit weit über 500 Plätzchen, die nicht verbrennen durften. Denn die Leckereien sollen ab sofort unter anderem in der Kindertagesstätte und im Hort verkauft werden.

Die Einnahmen fließen nach Auskunft Mathuseks in die Freizeitkasse des Horts, um damit zum Beispiel gemeinsame Unternehmungen zu finanzieren. (pri)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.