Vertriebsgesellschaft ist offen für die Beteiligung weiterer Stadtwerke – Eon-Konzern als Hauptkonkurrent

EAM plant Service-Büros in der Region

Sowohl die EAM als auch die Städtischen Werke sehen Vorteile durch den gemeinsamen Vertrieb von Strom und Gas. Hauptargumente der EAM: Durch die Partnerschaft könnten schneller Kunden gewonnen und Risiken minimiert werden.

Hauptargumente der Städtischen Werke: Beide Unternehmen teilten Werte wie die Verantwortung für die Region und das Ziel, die Energiewende vor Ort zu gestalten.

Auch der gemeinsame Gegner ist ausgemacht: der Eon-Konzern. Während dessen Gewinn „fast vollständig aus der Region abfließt“ (Werke-Vorstand Welsch), bleibe er bei den Kooperationspartnern in der Region. Laut EAM-Sprecher Schulze plant das Unternehmen den Aufbau mehrerer Service-Büros in seinem Geschäftsgebiet.

Wie viele es sein und wann sie eröffnet werden, stehe noch nicht fest. An der neuen Vertriebsgesellschaft können sich nach Angaben des Sprechers neben den Städtischen Werken Kassel weitere Stadtwerke aus der Region beteiligen. Schulze: „Wir sind offen für weitere Partner.“ Die neue EAM (steht für „Energie aus der Mitte“) entstand durch die Übernahme von Eon Mitte durch zwölf Landkreise, darunter der Landkreis Kassel, und die Stadt Göttingen. Der Kaufpreis betrug 620 Millionen Euro. (ket)

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