Stromtrasse zwischen Niestetal und Mecklar: Masten wurden bei Planung verschoben

Niestetal/Mecklar. Im Zuge der Diskussion über den genauen Verlauf der 380kV-Höchstspannungstrasse zwischen dem niedersächsischen Wahle und Mecklar im Kreis Hersfeld-Rotenburg hat der Betreiber Tennet in seiner Planung bislang der Hälfte der Anfragen zu Verschiebungen von Strommasten entsprochen.

Die Änderungen sind Teil des sogenannten Planungabschnitts D zwischen der hessisch-niedersächsischen Grenze bei Niestetal und Mecklar, der nach Auskunft von Tennet-Sprecher Markus Lieberknecht jetzt beim Regierungspräsidium Kassel zur Prüfung eingereicht wurde.

Mit der Vorlage der Unterlagen nähere sich der 65 Kilometer lange Abschnitt auf hessischem Gebiet der offiziellen Genehmigungsphase. Laut Lieberknecht füllen die Antragsunterlagen 16 Aktenordner. Ein Termin für den Beginn des offiziellen Genehmigungsverfahrens stehe noch nicht fest, sagte der Sprecher.

Laut Tennet gab es zum Verlauf der 380kV-Stromtrasse bislang 150 Gespräche mit Grundstückseigentümern sowie Vertretern von Kommunen und Politik. Außerdem organisierte das Unternehmen 25 Informationsveranstaltungen. Während des öffentlichen Beteiligungsverfahrens haben Bürger und Kommunen später Gelegenheit, offiziell zu der Trassenplanung Stellung zu nehmen. (ket)

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