Niestetal plant fünften Kindergarten – Kosten von 2,3 Mio. Euro – Auch Großküche am Eichberg vorgesehen

Platz für Kinderwagen und Windeln

Niestetal. Der fünfte Niestetaler Kindergarten soll im Neubaugebiet Am Eichberg in Heiligenrode nahe der Gesamtschule gebaut werden. In ihm sollen nach den Plänen des Kasseler Ingenieurbüros ANP zwei Gruppen für Kinder unter zwei Jahren sowie jeweils eine für Kinder zwischen zwei und drei Jahren und eine für Kinder über drei Jahren eingerichtet werden.

Weil für die drei Kleinstkindergruppen auch separate Schlafräume benötigt werden, ist der Raumbedarf größer als bei den bisherigen Kindertagesstätten. Auch wegen des enormen Bedarfs an Bettwäsche, Windeln, Pflegemitteln und Milchflaschen müssen deutlich mehr Lagerflächen eingeplant werden. Und weil viele Mädchen und Jungen im Kinderwagen gebracht werden, müssen Abstellmöglichkeiten dafür geschaffen werden.

Spielbereich für jedes Alter

Jede Altersgruppe soll einen eigenen Außenspielbereich erhalten, der jeweils direkt durch die Gruppenräume erreichbar sein wird.

Entscheidung im November

Zurzeit gibt es noch mehrere Planungsvarianten des neuen Kindergartens. Welche Variante umgesetzt werden soll, darüber werden die Gemeindevertreter in ihrer nächsten Sitzung am 3. November entscheiden.

Betreiber noch offen

Auch beim Betreiber sind noch Fragen offen. Die evangelische Kirche hat ihr Interesse angemeldet, eine Entscheidung dazu ist noch nicht getroffen.

Am Eichberg soll auch eine neue Großküche eingerichtet werden, aus der ab dem Kindergartenjahr 2013/14 alle Niestetaler Kindertagesstätten sowie die beiden Betreuungsschulen mit Mittagessen versorgt werden sollen. Heute werden in den Kindergärten Sternschnuppe und Regenbogen von vier Köchinnen täglich 300 Essen zubereitet. In der neuen Großküche müsste das Personal aufgestockt werden, außerdem wird die Besetzung einer Vollzeitstelle für die Küchenleitung erforderlich.

Die neue Küche wird mit 350 000 Euro kalkuliert. Die Kosten für den Bau des neuen Kindergartens werden je nach Variante zwischen 2,3 und 2,5 Millionen Euro liegen. Dabei rechnet die Gemeinde mit Hilfe vom Bund in Höhe von 450 000 Euro. Der Landkreis Kassel könnte sich mit einem Zuschuss von zwei bis drei Prozent der zuwendungsfähigen Kosten beteiligen. (tom)

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