Fuldabrücker Parlament beschloss Bebauungsplan für „Goldene Aue“ in Dörnhagen

Platz für 80 neue Häuser

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Hier kann bald gebaut werden: Bürgermeister Dieter Lengemann stellte die Flächen für das künftige Baugebiet oberhalb der Gänseweide in Dörnhagen vor. Geplant sind hier 60 Einfamilienhäuser und 20 Reihenhäuser.

Fuldabrück. Mit den Stimmen aller Parteien hat die Fuldabrücker Gemeindevertretung den Entwurf des Bebauungsplans „Goldene Aue“ verabschiedet. Damit ist der Weg geebnet für 80 weitere Bauplätze am Ortsrand von Dörnhagen. Mit den Erschließungsarbeiten will die Gemeinde im Herbst beginnen.

150 Bewerber

Im gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren hatte der Kreisbauernverband die Umwandlung der fünf Hektar großen, landwirtschaftlich genutzten Fläche in Bauland kritisiert. Eine derart großflächige Bebauung sei nicht erforderlich, zumal in der Gemeinde zunehmend Leerstände vorhanden seien, hieß es. Das Parlament wies diesen Einwand als unbegründet zurück. „Wir führen eine Liste mit 150 Bewerbern“, sagte Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD). Geprüft werden soll eine Anregung von Anwohner Werner Falinski, der die ehemalige Baustraße der Schnellbahntrasse als vorübergehende Zu- und Abfahrt für den Baustellenverkehr ins Gespräch gebracht hatte.

Die Grundstücke im neuen Baugebiet sind 500 bis 600 Quadratmeter groß. Der Preis soll möglichst unter 100 Euro pro Quadratmeter einschließlich der Erschließungskosten bleiben, sagte der Bürgermeister unserer Zeitung. Den endgültigen Preis könne man aber erst nennen, wenn alle Kosten feststehen.

Schon vormerken lassen

Interessenten können sich bei der Gemeindeverwaltung, Fachbereich Bauen (Frau Tanja Thöne), im Rathaus, Zimmer 208, Glockenhofsweg 3, 34277 Fuldabrück-Dörnhagen, Tel. 05665/946334, vormerken lassen. (ppw)

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