Fläche vor Niestetaler Rathaus wird umgestaltet – Pergola und Wasserfläche geplant

Platz soll Besucher locken

So soll es werden: Die Computeranimation zeigt, wie der Vorplatz vor dem Niestetaler Rathaus nach der Umgestaltung aussehen wird. Das Kunstwerk in der Platzmitte wird künftig von einer Wasserfläche eingerahmt. Unter der Pergola an der Ostseite gelangt man zur Nieste-Aue und zu den Pkw-Stellplätzen auf der anderen Seite der Heiligenröder Straße. Planung: foundation5+ Landschaftsarchitekten, Kassel / Visualisierung Proforma, Kassel/nh

Niestetal. Vor gut zwei Monaten ist das grundlegend sanierte und erweiterte Rathaus in Niestetal vollständig bezogen worden. Nachdem auch der Hauptzugang und die Treppenanlage fertig sind, soll jetzt der Rathausvorplatz neu gestaltet werden.

Schützende Pergola

Die Pläne des Büros Foundation5+ Landschaftsarchitekten (Kassel) sehen eine offene, freundlich wirkende Platzanlage vor mit Sitzgelegenheiten, einer schützenden Pergola, Blumen und Bäumen. Das bestehende Kunstwerk „Brückenschlag“ wird künftig von einer Wasserfläche eingerahmt.

Die Gemeinde Niestetal rechnet für das Projekt mit Baukosten von 733 000 Euro. Hierin sind auch die Kosten für die Anlegung von Pkw-Stellplätzen auf der gegenüberliegenden Seite der Heiligenröder Straße enthalten.

Ein großer Teil der neuen Platzanlage soll bis zur 40-Jahr-Feier Niestetals im August fertiggestellt werden. „Die Planung greift die Rathausarchitektur in der Ebene auf“, sagte Projektleiter Markus Heimann vom Bauamt der Gemeinde bei der Vorstellung der Konzeption. Auch in der Gestaltung und seinen Farben spiegele der neue Vorplatz den Baukörper und die neue Fassade wider. Den Besuchern wird sich ein ungehinderter Blick in die Nieste-Aue erschließen. Der fußläufige Anschluss in den künftigen Renaturierungsbereich und zu den Pkw-Stellplätzen führt über die am Rande des Platzes neu entstehende Pergola.

Die Wasserfläche am Kunstwerk soll flach gehalten werden. Für Großveranstaltungen wie das Weinfest oder die Oster- und Weihnachtsmärkte werden Versorgungsanschlüsse vorgesehen.

Rathaussprecher Dennis Bachmann wies auf den Zusammenhang mit der Freiflächenplanung für die benachbarten Einrichtungen der Gemeinde hin. Der Rathausvorplatz werde mit Sicherheit auch Besucher und Spaziergänger anziehen, die eine Ruhepause einlegen wollen oder Zeit zum Lesen finden, sagte der Sprecher der Gemeindeverwaltung.

„Die Planung greift die Rathausarchitektur in der Ebene auf.“

Projektleiter Markus Heimann

Das Kunstwerk von Uwe Kunze müsse während der Umgestaltung noch ein wenig verschoben werden, sagte Markus Heimann.

Die Parkplätze für Rathausbesucher und die Mitarbeiter werden auf der anderen Straßenseite neu angelegt. So entstehe unter anderem Platz für eine eventuelle Erweiterung des Feuerwehrhauses, sagte Markus Heimann.

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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